Armut ist eine Ursache für Kinderarbeit - Kinderarbeit ist eine Ursache für Armut
Die ILO (International Labour Organisation) zählt weltweit ca. 246 Millionen Kinder im Alter zwischen fünf und achtzehn Jahren, die abzuschaffende Kinderarbeit verrichten, 73 Millionen von ihnen sind unter 10 Jahren alt.
Abzuschaffende Kinderarbeit charakterisiert die ILO als
Anstatt in die Schule zu gehen, arbeiten diese Kinder, weil sie zum Lebensunterhalt der Familie beitragen müssen. Während viele Erwachsene arbeitslos sind, sind Kinder beliebte Arbeitskräfte, weil sie billiger und leichter zu schikanieren und kaum in der Lage sind, sich gegen ausbeuterische, gesundheitsschädliche und gefährliche Arbeitsbedingungen aufzulehnen. Die mangelnde Schulbildung führt dazu, dass sie sich ihr Auskommen auch als Erwachsene nur durch schlecht bezahlte Tätigkeiten als Tagelöhner oder Hilfsarbeiter verdienen können. Reicht ihr Lohn nicht für eine Familie aus, werden auch ihre Kinder wieder arbeiten müssen. Der Kreis schließt sich.
Nach Schätzung der ILO (International Labour Organisation) arbeiten 126 Millionen unter schrecklichen Bedingungen in Silberbergwerken, in Spielzeugfabriken, in Steinbrüchen, in Textilfabriken oder auf Orangenplantagen.
Ausbeuterische Kinderarbeit ist laut UN-Kinderrechtskonventionen und der ILO Konvention 182 (Verbot und unverzügliche Maßnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit) verboten. Mittlerweile habe 158 Staaten, inklusive der Bundesrepublik Deutschland, diese Konvention ratifiziert.
Dennoch wird die Kinderarbeit weiterhin in vielen Ländern praktiziert. Dies ist nicht zuletzt auf den immensen Druck auf die Hersteller zurückzuführen, so günstig wie möglich zu produzieren. Leidtragende sind die Schwächsten - oft Kinder.
Auszeichnung Offizieller Einzelbeitrag 2009/2010 der UN-Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Infobörse "Hinaus in die Welt"
Auszeichnung Offizielles Projekt 2005/2006 der UN-Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Kampagne "made by kinderhand"
Bundesweite Auszeichnung "Global vernetzt - lokal aktiv"
Auszeichnung Kommunale Agenda 21
