Blumen sollen Freude schenken. Die meisten Schnittblumen, die bei uns (via Holland) verkauft werden, stammen von Zuchtplantagen aus Kolumbien, Ekuador, Kenia, Simbabwe etc. "Für uns die Dornen, für Euch die Rosen": So stellt sich die Arbeitssituation für die Frauen dort dar.
Die Produktion zeichnet sich durch einen enorm hohen Einsatz giftigster Chemikalien aus. Eigentlich sind so belastete Blumen als Sondermüll zu entsorgen. Die Arbeiterinnen ruinieren an unsozialen und giftigen Arbeitsplätzen ihre Gesundheit und die ihrer Kinder. Denn um die hohe Arbeitsnorm erfüllen zu können, arbeiten oft auch Kinder zu schlechtesten Bedingungen mit.
Alternativen
Vor allem für die Wintermonate, wenn der Kauf von Blumen aus regionalem Anbau schwer möglich ist, gibt es jetzt Blumen aus menschenwürdiger und umweltschonender Produktion. Sie haben das anerkannte und gründlich kontrollierte FLP-Siegel bzw. das "Fairfleur"-Siegel von FairTrade (bei Tengelmann erhältlich).
Nach einem Stadtratsbeschluss vom März 2006 handelt auch die Stadt München nach diesem Vorsatz. Machen Sie mit!
Mehr zum Thema unter www.fian.de oder www.fairflowers.de
< zurück
Auszeichnung Offizieller Einzelbeitrag 2009/2010 der UN-Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Infobörse "Hinaus in die Welt"
Auszeichnung Offizielles Projekt 2005/2006 der UN-Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Kampagne "made by kinderhand"
Bundesweite Auszeichnung "Global vernetzt - lokal aktiv"
Auszeichnung Kommunale Agenda 21
