1996

  • Bereits am 22. März 1995 beschließt der Münchner Stadtrat mit der Stadt Harare eine Städtepartnerschaft einzugehen. Diese Partnerschaft wird schließlich am 01. April 1996 in Harare durch den Bürgermeister von Harare, Solomon Tawengwa, und Oberbürgermeister Christian Ude besiegelt.

Der Arbeitskreis „Harare-München-Partnerschaft“ (HaMuPa) arbeitet seitdem aktiv daran, diese Partnerschaft mit Leben zu füllen und Begegnungen und Austausch auf bürgerlicher Ebene zu ermöglichen.

Urkunden Städtepartnerschaft

 

Link zur Harare-München-Partnerschaft

 

  • Von Februar bis Juni arbeitet das Nord-Süd-Forum intensiv bei der Planung und Durchführung der Afrika Kulturwochen „mawuya afrika“, die vom Kulturreferat veranstaltet werden, mit. Zusammen mit etlichen Mitgliedsgruppen sowie anderen befreundeten Gruppen beteiligt es sich im April am Afrikanischen Markt, der zu einem zweitägigen Veranstaltungsprogramm „Unterm Baobab“ in der Muffathalle gehört.

Flyer Unterm Baobab

 

  • Auch in diesem Jahr ist das Nord-Süd-Forum am Münchner Umwelttag auf dem Marienplatz beteiligt. Mit zahlreichen Mitgliedsgruppen und zwei weiteren Gruppen veranstaltet es – in Kooperation mit medico international, dem Öko-Fonds sowie dem Kulturreferat – ganztägig eine Kampagne gegen die Herstellung und Verbreitung von Landminen. Mit einem simulierten Landminenteppich, mehreren Infoständen, dem Prothesenmensch und vielen anderen Aktionen erzielt es eine gute Resonanz beim Publikum.

Kampagne gegen Landminen

 

  • Ebenso beteiligt sich das Nord-Süd-Forum an der Vorbereitung und Durchführung eines Vortrags mit Vandana Shiva, der Trägerin des Alternativen Nobelpreises, im Gasteig. Vandana Shiva referiert in beeindruckender Weise zum Thema „Sicherung der Welternährung durch Freihandel und Genkolonialismus“.

 

 

  • Im Oktober führt das Nord-Süd-Forum in Kooperation mit dem Kulturreferat und der GEW eine Lesung zur aktuellen Lage und den Perspektiven des neuen Südafrika im großen DGB-Saal durch. Denis Goldberg liest aus Nelson Mandelas „Der lange Weg zur Freiheit“.

 

 

Angestoßen durch einen workshop werden der Wunsch und der Bedarf nach einem Eine Welt Haus in München wir immer deutlicher. Zu diesem Zweck bildet sich in der ersten Jahreshälfte ein neuer Arbeitskreis, der ein inhaltliches und finanzielles Konzept für ein Eine Welt Haus erstellen soll.

Ähnliche Beiträge

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.