Dorfchef der Asháninka von Holzfällern ermordet

Print Friendly, PDF & Email

Mit dem indigenen Volk der Asháninka im peruanischen Regenwald ist München seit vielen Jahren durch eine Klimapartnerschaft verbunden. Von unseren indigenen Partnern haben wir nun die bestürzende Nachricht erhalten, dass Mauro Pio Peña, Häuptling einer Dorfgemeinschaft, mit der wir besonders erfolgreich zusammengearbeitet haben, im Auftrag von Holzfällern ermordet wurde. Dieses Verbrechen verurteilen wir zutiefst und trauern um den Verlust eines Freundes und wichtigen Aktivisten für Umweltschutz und Menschenrechte!
Im Rahmen der Klimapartnerschaft spielt die Sicherung indigener Territorien eine wichtige Rolle, um den Regenwald und seine Biodiversität für die Menschheit zu erhalten und die Rechte der indigenen Dorfgemeinschaften zu sichern. Dem Dorf von Mauro Pio Peña ist es gelungen, seine Landrechte notariell zu verbriefen und damit vor Abholzung und ökologischer Ausbeutung zu schützen. So wurde Mauro Pio zu einem Vorbild für andere Dorfchefs und geriet ins Visier krimineller Holzfäller. Dieses erschreckende Ereignis zeigt, wie wichtig es ist die Sicherung der indigenen Landrechte weiter voranzubringen.
Münchens Bürgermeister, Hep Monatzeder, ist schockiert und wendet sich mit einem offenen Brief an die zuständigen Stellen in Peru. Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung.

Ähnliche Beiträge

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.