2014

Das Ereignis des Jahres für das Nord Süd Forum (NoSFo) war sein 25. Geburtstag als eingetragener Verein, was Grund für drei eigene Veranstaltungen war: Dazu gehörte der Jubiläumskongress „Für eine solidarische Welt – Nord Süd Forum in Bewegung“ am 16. und 17. Mai, der Jubiläumsempfang am 14. November sowie die Einladung zu einem bundesweiten Treffen lokaler Eine Welt Netzwerke, die das Ziel hatte, den Austausch mit den Foren in anderen deutschen Städten und den bayerischen Kommunen zu intensivieren.

• Die Bandbreite unserer Veranstaltungen war 2014 wie immer sehr groß – von Informationsveranstaltungen über Ausstellungen oder auf spezielle Zielgruppen wie Kinder abgestimmte Formate war alles vertreten. Im Bereich der Publikationen ist unser Einkaufsführer „Fairer Einkauf in München – gewusst wo!“ in der bereits 5. Auflage erschienen. Er wurde konzeptionell überarbeitet und es konnten 15.000 Stück gedruckt werden. Ebenfalls neu aufgelegt und überarbeitet werden konnte die Informationsbroschüre zur Städtepartnerschaft Harare, die auch in einer englischsprachigen Version veröffentlicht werden konnte.

• Seit Januar 2014 wird die Geschäftsstelle durch Raphael Thalhammer unterstützt. Finanziert durch das Referat für Umwelt und Gesundheit ist er zuständig für die Themen fairer Handel, solidarische Ökonomie und nachhaltiges Wirtschaften. Er konnte in seinem ersten Jahr bereits ein umfangreiches Programm verwirklichen, wie beispielsweise die Initiierung und Begleitung einer AG zur Kampagne „München fairwandeln“.

• Das umfangreichste Projekt des Jahres war das mehrwöchige Bildungs- und Begegnungsprogramm mit zwei Botschafter*innen der Asháninka aus dem peruanischen Regenwald. Die beiden Delegierten waren im¬¬ Oktober 19 Tage zu Gast in München, in diesem Zeitraum haben 22 Veranstaltungen, Fachgespräche und Vernetzungstreffen stattgefunden.

• Mit Blick auf den G7-Gipfel im oberbayerischen Schloss Elmau 2015, engagierten wir uns seit Beginn des Prozesses im Juli 2014 im Veranstalterkreis des Internationalen Gipfels der Alternativen. Insbesondere in der Anfangsphase waren wir stark in die konzeptionellen Planungen eingebunden. Im Laufe des Prozesses haben wir uns auf die Organisation eines zweiteiligen Workshops unter dem Titel „Globale Gesundheitspolitik – Kritik und Alternativen“ mit zwei Mitgliedsgruppen und zwei externen Partnern konzentriert.

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