AGROkalypse Filmpermiere in München

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Die Urwaldlandschaft Brasiliens ist Schauplatz einer vom Mensch gemachten Tragödie. Dieses einzigartige, für uns alle lebenswichtige Ökosystem, wird Tag für Tag durch Sojafarmer zerstört. Vor allem kapitalkräftige, ausländische Großkonzerne sind verantwortlich für den täglichen Raubbau am Urwald und die Vertreibung der dort lebenden Menschen und Tiere.

Der Film AGROkalypse zeigt, wie sich die Guaraní-Kaiowá immer mehr mit der Tatsache konfrontiert sehen, ihre Lebensgrundlage zu verlieren. An den Rand gedrängt und ihrer Kultur weitgehend beraubt, versuchen sie ein letztes Stück Identität zu bewahren. Porträtiert wird außerdem das Engagement des Bio-Pioniers Wolfgang Heck. Wie beides miteinander in Verbindung steht und welche Rolle dabei ein 75-jähriger Franziskaner spielt, wird nach und nach aufgelöst.

Im Anschluss an den Film ist Gelegenheit, das Gesehene mit dem Regisseur Marco Keller zu diskutieren bzw. offen gebliebene Fragen aus erster Hand beantwortet zu bekommen.

Eine Kooperationsveranstaltung von Pro Regenwald, Casa do Brasil, FIAN München und Nord Süd Forum München.

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