Ausstellung: Gesichter der Menschenrechtsverletzungen in Mexiko - Gewaltexzess und staatliche Verantwortung

Warum gibt es nach wie vor so viel Gewalt? In einem Klima von Terror, Korruption, Straflosigkeit und systematischer Verletzung der Menschenrechte dient der Anti-Drogenkrieg als Vorwand für jede Art der Repression gegen unbequemes politisches und soziales Engagement mexikanischer Bürgerinnen und Bürger. Auf dem Wege der Erpressung und Bestechung haben sich die Drogenkartelle Zugang zu allen Ebenen der öffentlichen Verwaltung verschafft. Die Ausstellung beleuchtet im Überblick und anhand von Einzelschicksalen die verschiedenen Ausprägungen der Menschenrechtsverletzungen, begangen von einem Staat, der sich in zahlreichen bilateralen Abkommen mit der BRD und der EU sowie in internationalen Konventionen für die Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet hat.

Die Ausstellung behandelt u. a. folgende Themen: – Morde und Angriffe auf Menschenrechtsaktivist/innen – Morde an Frauen – Gewalt gegen Journalist/innen – Repression gegen Indigene und die Landbevölkerung – Gewalt gegen Migrant/innen Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München Raum: Foyer Veranstalter: Pacta Servanda e. V. in Kooperation mit dem Nord Süd Forum München e.V. und dem Trägerkreis EineWeltHaus München e.V. Eintritt: Frei Kategorie: Ausstellung

Kontakt: info@pactaservanda.org

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