Brasilien zwischen Fußball-WM und Olympiade: Proteste – Korruption – Soziale Reformen

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Vortrag von Dr. Thomas Fatheuer
mit anschließender Diskussion
Moderation: Marcos Antonio da Costa Melo

Auch nach den Präsidentschaftswahlen kommt Brasilien nicht zu Ruhe. Die rechte Opposition mobilisiert zu Massendemonstrationen, die Korruptionsaffären reißen nicht ab und die parlamentarische Basis der Regierung Dilma ist brüchig und unzuverlässig. Zugleich werden auch die ökologischen Schattenseiten des brasilianischen Entwicklungsmodells immer deutlicher: Teile des Landes leiden unter einer großen Trockenheit, die Energieversorgung durch Staudämme ist gefährdet. Gleichzeitig steigt die Entwaldung im Amazonas Gebiet wieder an, dennoch plant die Regierung weiter Großstaudämme in der Region. Welche Bedeutung hat die Fußball-WM 2014 für Brasilien gehabt? Gab es negative Folgen für die Menschen vor Ort? Wer war Gewinner – wer Verlierer der WM-Geschäfte in Brasilien? Gibt es Widerstand gegen die Olympiade 2016? Wie steht es nun um die Zukunft der sozialen Reformen in Brasilien? Wo bleibt das Erbe der großen Proteste des Jahres 2013?

Dr. Thomas Fatheuer ist Vorstand des Netzwerks KoBra – Kooperation Brasilien, Brasilienkenner und war Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Rio Janeiro. Er stellt Brasilien in verschiedenen Facetten und als Global-Player vor und berichtet dann über die neue sozialpolitische Entwicklung im Land.

Marcos A. da Costa Melo ist Geschäftsführer des Netzwerks FUgE – Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung in Hamm.

Veranstalter: Casa do Brasil
Unterstützt durch das Nord Süd Forum München e.V.

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