Das Eine sagen und das Andere tun: Weltbank & Co. und das Klima

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Wenn es darum geht, die Gefahren des Klimawandels zu beschwören, ist die Weltbank mit Studien immer vorn dabei. Genau wie ihre Schwesterbanken für Asien (ADB), Afrika (AfDB) und Lateinamerika (IADB) wirbt sie um Gelder, um klimafreundliche Investitionen finanzieren zu können. Sie betont richtiger Weise immer wieder, dass vor allem die Menschen im Globalen Süden am schlimmsten von den Folgen des Klimawandels betroffen sind.

Soweit die Theorie.

Leider sieht die Praxis bei der Weltbank völlig anders aus. Sie schwächt ihre Standards ab, um Großinvestitionen in alle Arten von Infrastruktur voran treiben zu können. Gleichzeitig stellt sie weiterhin Gelder bereit und finanziert dadurch Kohlekraftwerke, sowie Öl- und Gasförderung.

Referent Knud Vöcking, Weltbank-Experte der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald, erläutert in seinem Vortrag diese Janusköpfigkeit der Entwicklungsbanken und erklärt auch, welche Rolle Deutschland dabei einnimmt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Münchner Volkshochschule im Rahmen des Münchner Klimaherbst

Eintritt frei

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