Dokumentarfilm „Das Meer des Pilgers Antonio“

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Das Meer des Pilgers Antonio erzählt die berührende Geschichte einer versunkenen Stadt im dürren Landesinnern Nordostbrasiliens: Canudos, einst ein utopischer Freistaat heimatloser Indianer, geflüchteter Sklaven und armer Landarbeiter. Die Stadt wurde dreimal vom Erdboden ausgelöscht, doch weigert sich zu verschwinden. Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa basierte auf diese Geschichte seinen Roman Der Krieg am Ende der Welt.
Im Dokumentarfilm machen sich Mendel Hardeman und Susanne Dick auf die Suche nach den Menschen und Träumen von Canudos, reisend durch Dürre und Wasser, durch Hoffnung und Heimweh, ein tief empfundenes Vertrauen findend, sich wiegend in der Musik und dem trägen Rhythmus der Zeit im gnadenlosen Sertão.

Der Abend verspricht Kino in seiner puren Essenz. Der Regisseur ist anwesend und bringt ausgiebig Zeit für Fragen und Gespräche mit.
Der Film ist in portugiesischer Sprache mit deutschen Untertiteln.
Dauer (Film inkl. Einführung und Nachgespräch): etwa 130 Min.

Veranstalter:
Casa do Brasil e.V. in Kooperation mit dem Nord Süd Forum München e.V.

Eintritt: frei – wir freuen uns über Spenden

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