Eröffnung “Warrior Women statt Pocahontas”

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Nachdem “Warrior Women statt Pocahontas” im März mitten in den Lockdown fiel, freuen wir uns sehr, die Ausstellung im Oktober nochmals im EWH zeigen zu können.

In den letzten Jahrzehnten wurden geschätzt 4.000 indigene Frauen ermordet – weil sie Indigene und Frauen waren. Aufgrund der kolonialen Geschichte und des gegenwärtigen anhaltenden Rassismus werden indigene Frauen diskriminiert, marginalisiert und täglicher Gewalt ausgesetzt. Jeden dritten Tag wird eine indigene Frau ermordet – 80% der Täter sind Nicht-Indigene.

Im Eröffnungsvortrag spricht Monika Seiller über die Hintergründe der Ausstellung, über strukturellen Rassismus und Sexismus, berichtet aber auch über den Widerstand der indigenen Frauen, die nicht mehr als Opfer gesehen werden wollen, sondern als „Survivors“ (Überlebende). Im Anschluss daran erfolgt die Eröffnung sowie eine Begehung der Ausstellung “Warrior Women statt Pocahontas”.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig – aufgrund des Hygienekonzepts ist die Anzahl der Teilnehmenden jedoch begrenzt.

(Copyright Bild: Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte)

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