Fashion R/Evolution im Zeichen der Pandemie – zwischen Skepsis und Zuversicht

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Trotz wachsenden Interesses der Konsument*innen an Slow & Fair Fashion legen viele Kund*innen ihr Augenmerk vor allem auf die ökologischen Folgen der Fast Fashion für Klima und Umwelt. Hingegen reduziert sich das Wissen über die vielfältigen sozialen Folgen häufig auf den Aspekt „ohne Kinderarbeit“. Doch das Thema ist wesentlich komplexer. Zeit, sich kundig zu machen und zu handeln.

Dr. Gisela Burckhardt, Vorstandsvorsitzende der Frauenrechtsorganisation FEMNET e.V., berichtet über die katastrophalen Auswirkungen der Corona Pandemie in Bangladesch und Indien: Während einerseits wegen der geschlossenen Geschäfte bei uns viele Bekleidungshändler ihre Aufträge stornieren und Preisnachlässe von Produzenten verlangen, trifft es die Beschäftigten in Asien besonders hart: Entlassungen, niedrige Löhne führen inzwischen sogar zu Hunger bei den Näher*innen.

Was können wir dagegen tun? Dieser Frage geht Frau Dr. Burckhardt nach, indem sie unseren Konsum hinterfragt und Siegel vorstellt, auf die man beim Einkauf achten sollte. Wir können aber auch als Bürger*innen handeln, uns politisch engagieren und uns für ein geschlechtergerechtes Lieferkettengesetz einsetzen.

Diese Veranstaltung wird im Rahmen der Fashion Revolution Week 2021 vom FAIR FASHION FORUM in der Bürgerstiftung München in Kooperation mit dem Nord-Süd-Forum und FEMNET organisiert. Anmelden können Sie sich bei bei Monica Lieschke unter monicalieschke53@gmail.com

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