Geschlechtsspezifische Gewalt in der Bekleidungsindustrie

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Mary Viyakula (SAVE) und Deepika Rao (Cividep India) berichten im Rahmen einer Gästereise, die von den zivilgesellschaftlichen Organisationen im Textilbündnis veranstaltet wird, über geschlechtsspezifische Gewalt in der Bekleidungsindustrie in Indien.

Geschlechtsspezifische Gewalt an Frauen ist eine der am weitesten verbreitete Menschenrechtsverletzung der Welt. Schätzungen zu Folge haben mehr als 30% aller Frauen diese bereits erlebt. Gerade in den prekären Arbeitsverhältnissen der globalen Textilindustrie, in der 80% Frauen beschäftigt sind, tritt geschlechtsspezifische Gewalt in Form von sexueller Belästigung, Diskriminierung bei der Jobauswahl oder unrechtmäßigen Kündigungen von schwangeren Frauen sehr häufig auf.

Während des Vortrags werden die Referentinnen aus ihrer Arbeit gegen geschlechtsspezifische Gewalt (Gender Based Violence = GBV) in der indischen Textilindustrie berichten. In Indien ist es gesetzliche Vorschrift, dass in den Fabriken Komitees gegen GBV gebildet werden. Wie wird dieses Gesetz umgesetzt?

Die beiden Frauen berichten über ihre jeweiligen Erfahrungen, die eine in Bangalore, die andere in Tamil Nadu. Zudem werden auch die aktuellen Pläne der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) für eine Konvention zu geschlechtsspezifischer Gewalt diskutiert.
Wie können Frauen sich gegen geschlechts-spezifische Gewalt in der Bekleidungsindustrie wehren und wie können wir sie dabei unterstützen?
 
Ein Fact Sheet von FEMNET zum Thema Gender Based Violence finden Sie hier.
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