Menschenrechte schützen statt Ressourcenfluch 4.0 – Wie eine Rohstoffwende gelingen kann

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Rohstoffe wie Eisen, Bauxit, Kupfer, Nickel oder Kobalt sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, gleichzeitig steht der Abbau von Metallen regelmäßig wegen Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in der Kritik. In den letzten Jahren hat es auf gesetzgeberischer Ebene viele erste, ermutigende Schritte gegeben. Von der Konfliktmineralien-Verordnung der EU bis zur Diskussion um ein deutsches Lieferkettengesetz.

Am 10.02.2021 hat Oberbürgermeister Dieter Reiter für die LH München die kommunale Resolution für ein starkes Lieferkettengesetz unterzeichnet. Die unterzeichnenden Kommunen „fordern einen gesetzlich verbindlichen Rahmen, der Unternehmen dazu verpflichtet, Risiken zur Verletzung von international anerkannten Menschen-, Arbeits- und Umweltrechten entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette zu analysieren, diesen vorzubeugen und transparent darüber zu berichten.“.
s. Rathaus-Umschau vom 10.02.2021

Diese Diskussionen aufgreifend, präsentiert Michael Reckordt von PowerShift die Idee einer Rohstoffwende, von der Notwendigkeit über Ideen aus dem globalen Süden bis hin zu ersten, konkreten Schritten hier.

Michael Reckordt arbeitet seit Mai 2013 bei PowerShift und ist Referent für Rohstoffpolitik. Der Diplom-Geograph ist ehemaliger Geschäftsführer des Philippinenbüros (2009 bis 2013) und Koordinator des Netzwerks AK Rohstoffe (2013 bis 2020). Sein Fokus liegt auf der deutschen Rohstoffpolitik und den Abbaubedingungen von metallischen Rohstoffen weltweit.

Veranstaltung der Umwelt-Akademie in Kooperation mit dem Nord Süd Forum München

Alle Infos und den Link für die Registrierung finden Sie hier.

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