Nur eine Indianerin? Gewalt an indigenen Frauen in Kanada

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Indigene Frauen in Nordamerika sind auch im 21. Jahrhundert Opfer von Diskriminierung, Sexismus und systemischer Gewalt.
Allein für den Zeitraum 1980 bis 2012 bestätigte die kanadische Bundespolizei RCMP die Morde an fast 1200 indigenen Frauen. Bereits 2004 hatten die „Native Women’s Association of Canada (NWAC)“ sowie Amnesty Canada auf das erschreckende Ausmaß der Gewalt an indigenen Frauen hingewiesen. Dennoch weigerten sich die Behörden lange Zeit, diese Zahlen anzuerkennen – denn in vielen Fällen sind auch die Polizeibehörden in die Gewalt an indigenen Frauen verstrickt, wie Human Rights Watch in einer Untersuchung 2013 nachwies.
Seit vielen Jahren protestieren Indigene, Menschenrechtsorganisationen und auch die Vereinten Nationen gegen diese Menschenrechtsverletzungen, die ein schockierendes Erbe des Kolonialismus sind. Die indigenen Frauen leisten Widerstand gegen die anhaltende Gewalt und die jahrelangen weltweiten Proteste zeigten nun Wirkung.

Veranstaltungsort: Büroräume der Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte e.V., Frohschammerstr. 14, 80807 München
Veranstalter: Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte in Kooperation mit Nord Süd Forum München e.V.
Eintritt: Frei
Kategorie: Vortrag und Diskussion

Kontakt: post@aktionsgruppe.de

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