openDOKU: Das Meer des Pilgers Antonio

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Das Meer des Pilgers Antonio erzählt die berührende Geschichte einer versunkenen Stadt im dürren Landesinnern Nordostbrasiliens: Canudos, einst ein utopischer Freistaat heimatloser Indianer, geflüchteter Sklaven und armer Landarbeiter. Die Stadt wurde dreimal vom Erdboden ausgelöscht, doch weigert sich zu verschwinden. Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa basierte auf diese Geschichte seinen Roman Der Krieg am Ende der Welt.
Im Dokumentarfilm machen sich Mendel Hardeman und Susanne Dick auf die Suche nach den Menschen und Träumen von Canudos, reisend durch Dürre und Wasser, durch Hoffnung und Heimweh, ein tief empfundenes Vertrauen findend, sich wiegend in der Musik und dem trägen Rhythmus der Zeit im gnadenlosen Sertão.

Der Dokufilm verspricht Kino in seiner puren Essenz.
Andréa Menescal und Christopher Hak von Casa do Brasil begleiten die Matinée und bringen viel Zeit für Gespräche mit. Außerdem wird es feine brasilianische Spezialitäten geben.
Der Film ist in portugiesischer Sprache mit deutschen Untertiteln.

Veranstalter:
Casa do Brasil e.V. in Kooperation mit dem Nord Süd Forum München e.V. sowie dem EineWeltHaus und dem Pädagogischen Institut.

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