OpenDOKU „Warrior Woman“

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OpenDOKU „Warrior Women“

Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre entwickelte sich unter dem Einfluss der Bürgerrechtsbewegung und der Black Power auch eine Renaissance des indigenen Widerstands. Ereignisse wie die Besetzung der ehemaligen Gefangeneninsel Alcatraz (1969-1971) und die Belagerung von Wounded Knee (1973/1974) sorgten für internationale Schlagzeilen. Die Red Power und das 1968 gegründete American Indian Movement bedeuteten eine Zäsur in der amerikanischen Gesellschaft. Doch die Kameras und Mikrophone richteten sich stets nur auf die Männer der Bewegung, die so medienwirksam dem Klischee des „Indian Warrior“ entsprachen. Völlig übersehen bzw. ignoriert wurde dabei die wesentliche Rolle, welche Frauen im indigenen Widerstand spielten. Madonna Thunder Hawk war eine dieser Frauen, die der Red Power Movement den Rückhalt gaben. Die 90-minütige Dokumentation (USA, 2018, englisch) von Christina King und Elizabeth Castle beleuchtet die wichtigsten Stationen dieser außergewöhnlichen Aktivistin.

Im Anschluss an den Film laden wir herzlich zu einem Gespräch mit Monika Seiler von der Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte e.V. ein.

Eintritt: Frei! Aufgrund der Hygienebestimmungen wird um Anmeldung unter info@nordsuedforum.de gebeten.

Raum: Die Veranstaltung findet im kleinen Saal, Raum 211/212, im 2. Stock statt.

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