Protest: BayernLB – Kein Geld für Trumps Pipeline!

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US-Präsident Donald Trump will den Bau der weltweit heftig kritisierten US-Ölpipeline Dakota Access beschleunigen. Die knapp 1.900 Kilometer lange Pipeline soll Land kreuzen, das der Stamm Standing-Rock-Sioux als heilig ansieht und nach bisheriger Planung auch unter dem See Oahe am Fluss Missouri verlaufen. Die BayernLB ist eine von 17 beteiligten Banken, die dem Pipeline-Konsortium im August 2016 einen Projektkredit über bis zu 2,5 Milliarden Dollar gewährt haben. Die Sioux hatten Treffen mit den Banken gefordert. Acht Banken waren dazu bereit, die BayernLB jedoch nicht. Die Aktion ist Teil einer globalen Protestwoche gegen die Pipeline.

In München wird ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen mit Protestbannern und –schildern sowie Redebeiträgen vor der Zentrale der BayernLB protestieren. Zentrale Forderungen: Direkte Gespräche mit dem Stamm und Einsatz für eine Lösung des Konflikts. Keine weitere Auszahlung des Kredits solange die Probleme nicht gelöst sind – Ausstieg aus dem Kredit, wenn sie nicht lösbar sind. Keine weiteren Kredite für Ölprojekte wie dieses.

Mit dabei: Urgewald e.V., Campact, Pro Regenwald, Nord Süd Forum München e.V., Fossil Free München, Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte, SumOfUs

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#StopptÖlKredite, #TrumpsPipeline, #DakotaPipeline, #NoDAPL

PETITIONEN
International: http://petitions.signforgood.com/NoDAPLbanks
Campact: https://www.campact.de/trumps-pipeline/appell/teilgenommen/
SumofUs: https://actions.sumofus.org/a/deutsche-bank-kein-geld-fuer-die-dakota-access-pipeline

KONTAKT
regine(ät)urgewald.org

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