Straßenumbenennungsfest in der Dominikstraße in Bogenhausen

Leider sind in Deutschland bzw. München noch viele Straßen nach deutschen Kolonialisten und Soldaten benannt, die in Ländern wie Namibia, Tansania und Kamerun Massaker und Völkermord begangen haben. Zu diesen historisch belasteten Straßennamen gehören Straßen in Trudering und Bogenhausen.
Dies ist unserer weltoffenen Stadt München unwürdig und beleidigend für seine multikulturelle Gesellschaft und die Menschen, die aus diesen Ländern stammen.
Deshalb fordern der Arbeitskreis Panafrikanismus und zahlreich zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen in München seit Jahren die Umbenennung dieser Straßen. Auch der Migrationsbeirat der LH München (damals Ausländerbeirat) hat die Stadt zwei Mal durch einstimmige Beschlüsse zur Umbenennung dieser Straßen aufgefordert.

 

Programm

14 Uhr: Beginn mit Musik
14.30 Uhr: Begrüßung der geladenen Gäste
14.45 Uhr: Erklärungen von Münchner* Organisationen die seit langem die Umbenennung der Kolonialstraßen fordern.
15.15 Uhr: Wer war Hans Dominik (Dominikstraße) / Der Völkermord in Namibia
16.00 Uhr: Umbenennung der Dominikstraße
16-30Uhr: Erklärung des Bündnisses an die Stadt München und an den
Bezirksausschuss 13 Bogenhausen
17.00 Uhr Ende

 

Wir betonen es heute noch: Wir werden keine Ruhe geben, solange diese Straßen nicht umbenannt werden!

Veranstalter: Arbeitskreis Panafrikanismus München e.V.
Gefördert durch das Kulturreferat der LH München & Sozialreferat der LH München
Im Kooperation mit [muc] münchen postkolonial, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland(ISD), Netzwerk MORGEN, Nord Süd Forum München e.V., Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern, Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland
Mit Unterstützung der Migrationsbeirat der Stadt München

Ähnliche Beiträge

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.