TiSA – die neue Bedrohung für das Gemeinwohl

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Im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel in Hamburg berichtet die globalisierungskritische Aktivistin Maria Atilano (Mexiko) über die Auswirkung des geplanten Dienstleistungsabkommens TiSA und der zwei „Frei“-Handelsabkommen Mexikos mit den USA und mit der EU, sowie über den Widerstand dagegen in Mexiko. (Dolmetscher: Henry Kammler/Pacta Servanda e.V.)

Kurzeinführung zu TiSA:  Ulrich Mössner (Attac).

Das von der EU forcierte Dienstleistungsabkommen TiSA schränkt nationale Gesetzgebungen ein und gefährdet die in Jahrzehnten erkämpften Arbeitnehmerrechte.

Sozialdumping wird eine der unausweichlichen Folgen sein: TiSA wird die Verarmung von Ländern wie z.B. Mexiko und Chile, aber auch in der EU fördern.

 

Sonntag, 2. Juli 2017, 19 h

Amerikahaus (Ersatzgebäude), Barerstraße 19 (Tram 27 und 28, Karolinenplatz)

 

 

Wer profitiert in erster Linie von TiSA?

  • Großkonzerne sichern sich mit TiSA in den Industrie- und Schwellenländern die nächsten großen Kuchenstücke. Es geht letztendlich um den Ausbau ihrer Markt- und Machtpositionen und um wachsende Profite. Gemeinwohl und Bürgerrechte gehen verloren.

Maria Atilano

beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Freihandel und Menschenrechten. Sie ist Mitgründerin des Mexikanischen Netzwerks gegen Freihandelsabkommen „Red Mexicana de Acción Frente al Libre Comercio (RMALC)“, das sie acht Jahre koordiniert hat. Als Dozentin, Buchautorin und Lehrerin engagiert sie sich für den Friedensprozess in der mexikanischen Region Chiapas und gegen die Unterdrückung der Indigenen in dieser Region.

Eine Veranstaltung von

Attac München und Rosa Luxemburg Stiftung,

unterstützt von: ver.di München, Nord-Süd-Forum, Stiftung Bayerisches Amerikahaus, Pacta Servanda e.V.

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