Vortrag: Menschenrechte contra Staudämme – Wer gewinnt? Wer verliert?

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Menschenrechte contra Staudämme – Wer gewinnt? Wer verliert?

Der Bundesstaat Pará im Norden Brasiliens ist seit Jahren geprägt durch das enorme Spannungsfeld zwischen den durch die brasilianische Regierung vorangetriebenen, groß-industriellen Entwicklungsvorhaben wie Straßenbau, Staudammbauten sowie großflächige Exportlandwirtschaft und der dort lebenden traditionellen Bevölkerung. Diese Politik provoziert bis heute blutige Landkonflikte. Am Rio Tapajós, einem südlichen Zufluss des Amazonas, sollen jetzt sieben Staustufen gebaut werden. Der größte Staudamm wird 53 m hoch, 7608 m lang sein und einen Stausee von123 km Länge erzeugen. Bedroht davon sind mehrere Gemeinden und das indigene Volk der
Munduruku.

Beispielhaft für den Kampf um Recht und Gerechtigkeit berichtet der Misereor Gast Egidio Alves Sampaoi aus Brasilien von seiner Arbeit.

 

Referent/innen: Egidio Alves Sampaoi aus Brasilien und Eva-Maria Heerde-Hinojosa

Veranstalter: Misereor Arbeitsstelle Bayern

Eine Welt Haus München, Raum 211

Eintritt frei!

 

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