Warrior Women statt Pocahontas – Ausstellung

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Nachdem die Ausstellung im März in den Lockdown fiel, nehmen wir nun einen zweiten Anlauf, um ihr den Raum zu geben, den sie verdient.

In den vergangenen Jahrzehnten wurden allein in Kanada ca. 4.000 indigene Frauen und Mädchen vermisst oder ermordet. Struktureller Rassismus, Sexismus und Kolonialismus paaren sich in verhängnisvoller Weise und marginalisieren gerade indigene Frauen – Völkermord im 21. Jahrhundert. Auch in den USA gewinnt das Thema zunehmend an Aufmerksamkeit.

Die Ausstellung thematisiert die Gewalt an indigenen Frauen, indem sie die Opfer und ihre Schicksale präsentiert. So wie die Opfer lange „unsichtbar“ waren, wurden/werden auch die indigenen Anwältinnen, Künstlerinnen, Filmemacherinnen, Menschenrechtsexpertinnen oder Aktivistinnen in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit ignoriert. Die Ausstellung will diese Ignoranz überwinden, indem sie Porträts dieser „Warrior Women“ präsentiert, die künstlerisch in unterschiedlichen Stilen umgesetzt werden, und damit die Stärke und den Widerstand der indigenen Frauen würdigt.

Geführte Ausstellungsbegehungen finden an zwei Donnerstagen (22./ 29.10.)
von 19.00 – 20.30 Uhr statt.

Raum: Foyer
Veranstaltende*r: Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte e.V. in Kooperation mit Nord Süd Forum München e.V. und Trägerkreis EineWeltHaus München e.V.

(Copyright Bild: Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte)

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