Zwischen den Fronten: Die Asháninka, der Klimawandel und das Leben im Regenwald.

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Für die Asháninka, das größte Regenwaldvolk Perus, bedeutet die globale Klimakrise eine riesige Herausforderung. Es geht sowohl um ihr eigenes kulturelles Überleben im und mit dem Wald, in dem sie seit Urgedenken leben und den sie brauchen wie die Luft zum Atmen, als auch um Ansprüche an sie als geborene Hüter des Waldes, „unseren Regenwald“ vor weiterer Zerstörung und Plünderung zu schützen. Andererseits sollen sie der „Entwicklung“ im westlichen Sinn von Modernisierung und Wirtschaftswachstum nicht im Weg stehen – d.h. freiwillig oder unfreiwillig das Nach-uns-die-Sintflut-Prinzip zulassen und mitmachen, was ihnen von allen Seiten aufgedrängt wird.

Regenwaldschutz heißt für die indigene Bevölkerung heute, möglichst große zusammenhängende Gebiete Wald als ihre Territorien zu retten und damit zu verhindern, dass Investoren aus aller Welt die Natur durch Export-Monokulturen und Plantagen ersetzen. Die Asháninka im amazonischen Regenwald versuchen Land zu sichern, mit schonender und kleinteiliger Landwirtschaft zu überleben und den Wald insgesamt intakt zu halten. Ohne intakten Wald sind ihre Ernährung und Gesundheit gefährdet und ihr Leben armselig.

Elmerson del Campo und Caleb Cabello Chirisente berichten aus dem peruanischen Regenwald.

Spanisch mit Übersetzung

Eintritt frei

Veranstalter: Arbeitskreis München – Asháninka des Nord Süd Forum München e.V.,

gefördert von: Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München.

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