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  • Solarenergie für Chamiriari

    Die Temperaturen im peruanischen Regenwald steigen neuerdings tagsüber ins Unerträgliche und bringen gewohnte Tagesabläufe durcheinander. Die brütende Hitze lässt kaum noch Arbeit zu. Sogar Hausaufgaben müssen sich dem Klimawandel anpassen – und möglichst vor sechs Uhr morgens oder nach abends sechs Uhr erledigt werden. Genau dann also, wenn es in Chamiriari (wie überhaupt in der Nähe des Äquators) das ganze Jahr über dunkel ist. Chamiriari entscheidet sich für mehr Lebensqualität: Solarenergie in lokaler Selbstverwaltung.

    Eine Dokumentation in Fotos und Kurztexten.

    Weitere Infos findet ihr in einer kleinen Fotostory hier.

  • Appel zur Vergaberechtsform: Wir fordern eine gesetzliche Verankerung für nachhaltige Beschaffung

    Das NoSFo hat den Appell zur Vergaberechtsform unterzeichnet.

    Wir fordern die Bundesregierung auf, gesetzlich verpflichtende Vorgaben für die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltnormen beim Einkauf von Bund, Ländern und Kommunen einzuführen, anstatt weiterhin auf Freiwilligkeit zu setzen. Bereits in der Resolution “Kommunen für ein starkes Lieferkettengesetz” haben sich rund 75 deutsche Kommunen für einen gesetzlichen Rahmen zur Einhaltung von Menschenrechten in Lieferketten stark gemacht und die öffentliche Beschaffung als wesentlichen Baustein für mehr globale Gerechtigkeit anerkannt.

    Weitere Informationen gibt es hier.

    Zum Appell geht es hier.

    Für eine solidarische Welt!

  • Achtsam und mutig. Botschaften aus dem Regenwald

    Der Arbeitskreis München - Asháninka des Münchner Nord Süd Forum
    hat wir zusammen mit Pro REGENWALD e.V. aus zahlreichen
    Dokumenten eine kleine Auswahl von Botschaften aus dem Regenwald
    getroffen, die mehrere Aspekte aus der Sicht von Indigenen zeigen soll.

    Die Broschüre vereint indigene Perspektiven aus Peru, Malaysia, Kolumbien, Brasilien, Ecuador, Costa Rica und Chile und räumt auf mit Klischees und Stereotypen, die immer noch in vielen Köpfen herumgeistern.

    Kritische und tiefgängige Gedanken über Entwicklung, Fortschritt, Zeit und das Verhältnis zu Natur und Erde.

    Ihr könnt die Botschaften aus dem Regenwald hier herunterladen.

  • Offener Brief zur Zukunft der Internationalen Automobilausstellung und der Open Spaces in München

    Was München wirklich braucht, ist eine Mobilitätswende, die den Menschen ins Zentrum stellt und nicht den motorisierten Individualverkehr. Lebenswerte Städte, bessere Luft und die Bewältigung der Klimakrise erfordern ein gemeinsames Umdenken. Die IAA in der Innenstadt ist kein Schritt in diese Richtung.
    Die Forderung, die IAA aus der Münchner Innenstadt zu verbannen, unterstützen wir. Es ist ein Skandal, dass die Beschwerden der Münchner*innen zugunsten der Autoindustrie überhört werden. Wir als Münchner Naturschutz- und Umweltverbände und zivilgesellschaftliche Initiativen fordern, die Open Spaces zu streichen. 

    Den offenen Brief an den Stadtrat hat auch das NoSFo unterzeichnet.

    Den offenen Brief findet ihr hier.

    Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt

  • Gerechtigkeit in Zeiten der gesellschaftlichen Spannung?

    Die Zeiten sind aufgeheizt. Während die Migrationsdebatte hierzulande immer restriktiver geführt wird, verliert ein Großteil der Weltbevölkerung schleichend seine Existenzgrundlage. Grund dafür: der Klimawandel. 

    Dieser bringt bittere Realitäten mit sich. Schon jetzt sind die Lebensumstände auf Grund der Klimakrise in vielen Regionen der Erde bedroht. Hitzewellen und Dürren markieren nur den Anfang. In der Zukunft könnte mehr als ein Fünftel der Weltbevölkerung von lebensbedrohlicher Hitze betroffen sein. Das Jahr 2024 wird voraussichtlich eine Gewissheit mit sich bringen: Die globale Durchschnittstemperatur wird zum ersten Mal die 1,5 Grad Marke übersteigen. 

    Diese Realitäten und die damit verbundenen Problematiken werden die Zukunft prägen. Daher braucht es eine aktive und intensive Auseinandersetzung mit diesen Thematiken. Im Rahmen unserer Möglichkeiten möchten wir das Augenmerk auf den zivilgesellschaftlichen Diskurs lenken. Dabei gilt es, verschiedenste Perspektiven zu erörtern, aus denen Lehren gezogen und ein humanistisches Miteinander aufgebaut werden können. 

    In der Klimakrise wird Arbeitsmigration ein zusehend politisches Thema. Menschen migrieren angesichts harscherer klimatischer Bedingungen auf der Suche nach besseren Lebens- und Arbeitsmöglichkeiten. Gleichzeitig werden Menschen aus betroffenen Regionen gezielt angeworben, um dem Fachkräftemangel in Deutschland, z.B. in klimarelevanten Berufen, entgegenzuwirken. 

    Dieses Thema wollen wir differenziert und nuanciert behandeln. Dabei geht es darum, Erfahrungen, Ansprüche und Interessen im Bereich der Arbeitsmigration auszutauschen. Es braucht verschiedene Blickwinkel, die auf Augenhöhe zum Ausdruck kommen. Gleichsam eine schwierige Herausforderung, denn der Diskurs ist asymmetrisch verteilt und die betroffenen Menschen sind mitunter existentiellen Abhängigkeiten ausgesetzt. Hierbei stellt sich die Frage, ob der Diskurs überhaupt gerecht gestaltet werden kann? 

    Auf lokaler Ebene bleibt es relevant, wie am Beispiel München faire Bedingungen für migrantische Fachkräfte gestalten werden können. Wie lassen sich Bedürfnisse artikulieren und auf gesellschaftlicher Ebene umsetzen? Und wie steht es um diese Bedürfnisse, in Zeiten der politischen und gesellschaftlichen Spannung? 

    Für einen fairen Diskurs, der sich nicht den populistischen Argumenten hingibt, sondern einen Umgang mit bestehenden Realitäten schafft. 

    Denn: Erst Akzeptanz und folgend der Umgang mit gesellschaftlichem Wandel schafft Realitäten. 

    Ein Ansatz dafür soll unsere Fachveranstaltung „Arbeitsmigration im Kontext der Klimakrise – wie geht das gerecht?“ bieten. Gemeinsam mit Expert:innen möchten wir Empfehlungen herausarbeiten und uns für einen menschlichen Umgang untereinander aussprechen.

    Weitere Infos gibt es hier.

    Nord Süd Forum München e.V. – für eine solidarische Welt

  • Klimaherbst - "Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt...?"

    Vom 8. Oktober bis zum 3. November 2024 ist es wieder soweit: Der Münchner Klimaherbst steht vor der Tür und bietet unter dem Motto „Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt…?” ein vielseitiges Programm rund um die Themen Arbeit, Wirtschaft und Finanzen im Kontext der Klimakrise. Unsere Arbeitswelt und unser Wirtschaftssystem sind nicht nur Mitverursacher der Klimakrise – sie sind auch Schlüssel zu ihrer Lösung. Wie beeinflusst unser Wirtschaftssystem das Klima? Welche Rolle spielen Banken bei der Bewältigung der Klimakrise? Und wie können wir Wege finden, klimagerecht zu arbeiten und zu wirtschaften? 

    Zahlreiche Veranstaltungen wie Vorträge, Filme, Diskussionen und Exkursionen finden über das gesamte Stadtgebiet verteilt statt – für alle, die mehr wissen, aktiv werden oder Lösungen mitgestalten wollen.

    Mit dem Klimaherbst.YOUTH gibt es außerdem ein Extra-Programm, das sich an Kinder und junge Menschen von 10 bis 30 Jahren sowie Pädagog:innen richtet. 

    Alle Veranstaltungen sind online zu finden unter www.klimaherbst.de/kalender sowie im Klimaherbst.MAGAZIN und dem Klimaherbst.YOUTH-Flyer, die im gesamten Stadtgebiet ausliegen oder über die info@klimaherbst.de bestellt werden können.

    Auftakt zum Klimaherbst 2019 - Foto Yavor Lalev

  • EineWeltReport: Abschiedssendung mit Moderator Heinz Schulze

    Heinz Schulze war 20 Jahre lang verantwortlicher Redakteur, Moderator und Mastermind der Sendung „Eine Welt Report“ – in ungefähr 300 Sendungen hat Heinz viele viele Stimmen der engagierten EineWelt-Gruppen gesammelt. Sie konnten aus ihrer Arbeit berichten, ihre Probleme aufzeigen und ihr Engagement wiedergeben. In dieser Verabschiedungssendung am 18.12.23 waren im Studio:
    Tyna (Tageskoordinatorin und Unterstützerin der Sendung), Raphael (NordSüdForum), Martin (ProRegenwald), Clemens (Sendetechnik) und natürlich Heinz, der aus über 20 Jahren Radio-Aktivismus für EineWelt berichtete.

    https://www.freie-radios.net/127082

  • Forderungen indigener Frauen an Deutsche Entwicklungspolitik

    Forderungen anlässlich des Besuchs von Frau Ministerin Schulze (BMZ) am 16.2.24 in München


    Hintergrund:

    Wir, der AK München-Asháninka, kooperieren seit mehr als 25 Jahren mit den Organisationen des indigenen Volks der Asháninka (ca. 90.000 Menschen) im zentralen Regenwald Perus. Anlässlich des Besuchs der Ministerin fragten wir Gruppen indigener Frauen nach ihrer Sicht zu „Genderpolitik/Feministischer Entwicklungspolitik“.

    Hier geht es zu den Forderungen der Indigenen Frauen.

  • Der Lieferkettenfrust. - Eine persönliche Stellungnahme von Trudi und Heinz Schulze

    Jetzt auch noch das.

    Ein Schiff namens Ampel wurde mit dem klaren Auftrag der Reederei gen Brüssel geschickt, mit einem Ja zur Verabschiedung eines Lieferkettengesetzes beizutragen, das die viel zitierten europäischen Werte als Sorgfaltspflichten von Unternehmen zum Ausdruck bringt.

    Lest hier Trudi und Heinz Schulzes persönliche Stellungnahme "Der Lieferkettenfrust".

  • Das war die Messe im Alten Rathaus: München global ∙ solidarisch ∙ aktiv.

    Bald folgt ein Foto-Rückblick, bis dahin wir sagen DANKE an alle AusstellerInnen und BesucherInnen!

    Engagement-Messe München global ∙ solidarisch ∙ aktiv.

    Leider nicht geschafft vor Ort dabei zu sein?
    Hör dir hier ein Interview
    mit uns Organisatorinnen und einigen AusstellerInnen an

    In was für einer Welt wollen wir leben? Wie können wir die großen Herausforderungen unserer Zeit angehen? Wie können wir uns in München und weltweit für Menschenrechte, nachhaltige Entwicklung und ein gerechtes Miteinander einsetzen? 

    Das waren Leitfragen der Messe am 25. November 2023 im wunderschönen Alten Rathaus - unsere AusstellerInnen zeigten wie sie diese Fragen in ihren Organisationen und Projekten angehen. Gleichzeitig präsentierten sie, wie wir in München mitmachen, teilhaben, und aktiv werden können.

    Es war ein schöner Nachmittag voller Kennenlernen, offenem Austausch, Engagement, Miteinander und Feel Good Vibes.

    Mehr als 20 Mitgliedsgruppen des Nord Süd Forum München waren vor Ort und informierten über ihren globalen Einsatz, ihre Projekte und stellten vor, wie wir MünchnerInnen uns engagieren und so einen Beitrag zu globaler Gerechtigkeit und Klimaschutz leisten können.

    Programm

    Auf dem Markt der Möglichkeiten präsentieren sich über 60 Münchner Einrichtungen und Initiativen, Entwicklungsorganisationen und Eine-Welt-Gruppen, Schulinitiativen und Stiftungen, Kirchengemeinden und migrantische Vereine, Unternehmen und die Stadtverwaltung. Sie laden zum Mitmachen ein und informieren über ihr Engagement für Demokratie, Klimaschutz und den Erhalt der Regenwälder, über ihre Partnerschaften mit dem Süden, über Freiwilligendienste, über Globales Lernen und Faires Wirtschaften.

    Ein besonderer Fokus: Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird in diesem Jahr 75 Jahre alt – dieses Jubiläum wird auch bei der Messe gefeiert. Informationsangebote, Kampagnen und Aktionen rund um Menschenrechte weltweit werden sich an vielen Ständen wiederfinden.

    Ein weiteres Highlight: Im „Mini-Kino“ im Foyer geben Kurzfilme der beteiligten Gruppen Einblicke in ihre Arbeit für eine gerechtere Welt und die Partner*innen im Globalen Süden.

    Zwei Ausstellungen runden das Angebot ab: „Vergessene Welten und blinde Flecken – Die mediale Vernachlässigung des Globalen Südens“ sowie „Die große Gier: Auf der Suche nach einem gerechten Umgang mit Rohstoffen“.

    Außerdem wird es einen Ausschank mit fairem München-Kaffee geben, der die Klimapartnerschaft mit der indigenen Gemeinschaft der Asháninka im peruanischen Regenwald unterstützt.

    VeranstalterInnen:

    Ein besonderes Danke geht an Johanna Köllinger und Jacklina Vukadin für die hervorragende Koordination und angenehme Zusammenarbeit

    Landeshauptstadt München

    Referat für Arbeit und Wirtschaft

    Fachbereich Europa und Internationales
    Herzog-Wilhelm-Str. 15, 80331 München

    internationales@muenchen.de

     

    Nord Süd Forum München e.V.

    im EineWeltHaus
    Schwanthalerstr. 80, 80336 München

    info@nordsuedforum.de

     

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