vergangene Veranstaltungen

  • Ausstellung – „they take the sleep out of our eyes” – Dokumentarfotos von Vincent Haiges

    Vincent Haiges ist als freiberuflicher Fotograf für verschiedenste internationale Medien, unter anderem Die Zeit, Neue Züricher Zeitung, The Guardian, Al Jazeera und Volkskrant tätig. Zudem arbeitet er auch für internationale Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen und den Vereinten Nationen. Der 34-jährige Fotograf hat in London und Wien Konfliktforschung und Politikwissenschaften studiert. Sein Fokusthema sind Krisengebiete und die globalen Erfahrungen von Menschen auf der Flucht.

    Sein Lebensmittelpunkt in Deutschland ist Berlin.

     

    Veranstaltungsort: Foyer EineWeltHaus München
    Veranstaltende*r: Migration macht Gesellschaft e.V. in Kooperation mit Nord Süd Forum e.V. - für eine solidarische Welt, Münchner Flüchtlingsrat e.V., Migrationsdienst der Initiativgruppe e.V. , in Kooperation mit Eine Welt Haus

    Eintritt: frei

    Kontakt: info@migration-macht-gesellschaft.de

  • Lesung und Gespräch – Prof. Dr. Gerhard Trabert mit seinem Buch „Am Abgrund der Menschlichkeit“ mit Dr. Kerem Schamberger

    Prof. Dr. Gerhard Trabert liest aus seinem Buch „Am Abgrund der Menschlichkeit“ und ist im Gespräch mit Dr. Kerem Schamberger, der diesen Abend moderiert.

    "Die überwiegende Zahl der Menschen, die aktuell ihre Heimat verlassen, tun dies nicht, weil sie in Europa das Paradies erwarten, sondern weil in ihrer Heimat die Hölle herrscht. Sie flüchten vor Krieg und Bürgerkrieg, sie flüchten vor Umweltkatastrophen, vor zunehmenden Dürreperioden, sie flüchten vor existenziell bedrohlicher Armut und vor Zwangsheirat und Genitalverstümmelung.

    Als Arzt habe ich Menschen auf ihrer Flucht in der ganzen Welt behandelt. Ich habe ihr Leid miterlebt, ihre Angst, ihren Schmerz, ihre Hoffnungslosigkeit. Aber auch ihre Dankbarkeit, ihre Freundlichkeit und soziale Intelligenz – trotz all dem Erlebten. Lassen Sie mich also versuchen, Ihnen die Lebensschicksale von flüchtenden Menschen näher zu bringen. Ich möchte all jenen, die als anonym-abstrakte Zahl durch die Medien geistern, ein Gesicht und eine Stimme geben, die zu oft nicht gehört und verstanden wird.

    Gleichzeitig möchte ich Hoffnung und Mut machen, weil wir die Situation von Menschen in Not unmittelbar verbessern können – sofern wir unsere Augen vor dem Leid in dieser Welt nicht verschließen und unser Handeln von Verantwortung, Solidarität und Mitgefühl bestimmt wird."

    Prof. Dr. Gerhard Trabert ist ein deutscher Arzt für Allgemeinmedizin und Notfallmedizin, Professor für Sozialmedizin und Sozialpsychiatrie, Buchautor sowie Gründer und 1. Vorsitzender des Vereins Armut und Gesundheit in Deutschland.

    Moderation: Dr. Kerem Schamberger, Referent für Flucht und Migration bei medico international.
    Veranstaltungsort: Kleiner Saal 211+212, EineWeltHaus München
    Veranstaltende*r: Migration macht Gesellschaft e.V. in Kooperation mit: Nord Süd Forum e.V. für eine solidarische Welt, Münchner Flüchtlingsrat e.V., Migrationsdienst der Initiativgruppe e.V., Trägerkreis EineWeltHaus München e.V.
    Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus der Stadt München

    Eintritt: frei
    Kontakt: info@migration-macht-gesellschaft.de

  • Zentrale Kundgebung: Menschenrechte für ALLE! München gemeinsam gegen Rassismus

    Am 21. März ist der Internationale Tag gegen Rassismus.

    Auch dieses Jahr findet die Zentrale Kundgebung für Bayern in München statt.

    am Donnerstag, den 21. März
    von 17.30 Uhr bis 20:00 Uhr,
    auf dem Marienplatz

    Die bayernweite Aktion findet unter Mitwirkung der Migrations- und Integrationsbeiräte in zahlreichen Kommunen statt unter dem Motto „Menschenrechte für ALLE!“.

    Rassismus gefährdet Menschenrechte, wie das Recht auf körperliche Unversehrtheit, Gesundheitsversorgung, Bildung und Wohnen. Auf dem Programm sind Redebeiträge von engagierten Menschen, die Erfahrungsberichte und Forderungen von Betroffenen mit Rassismuserfahrung. Gerahmt wird die Kundgebung von musikalischen Beiträgen!

    Dieses Jahr rufen das Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern (NRDB e.V.), der Migrationsbeirat der Landeshauptstadt München, gemeinsam mit der Initiative Offen! und der Arbeitsgemeinschaft der Ausländer- Migranten und Integrationsbeiräte Bayerns (AGABY) zu der bayernweiten Aktion auf.

     

    Wir bitten um Verbreitung und Eure aktive Teilnahme.

    Bringt am 21. März gerne Banner oder Plakate mit Slogans mit.

  • Plenum

    Die Mitglieder des Nord Süd Forum München e.V. treffen sich alle zwei Monate im Plenum, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.

    Das Plenum ist öffentlich. Deshalb freuen wir uns über Ihr Interesse und heißen Sie herzlich willkommen!

  • Konferenz „Farbe bekennen“

    Inspiriert von dem feministischen Klassiker „Farbe bekennen“ der afrodeutschen Aktivistin May Ayim wollen MAAT, das Medienkollektiv Afrodiaspora, und die Frauenstudien München auf der Konferenz einen empowernden Ort der Begegnung für (queer)feministisch interessierte Menschen schaffen. Sie laden dazu ein, sich über die Frage auszutauschen, „Wie dekolonial und intersektional ist mein Feminismus wirklich?“, und was bedeutet eine machtkritische Perspektive auf Weißsein.

    10.30 Uhr Einlass, Anmeldung und Begrüßung sowie künstlerischer Beitrag von Ari Fritzsche

    11.00 Uhr Impulsvortrag von Dr. Vanessa Vollmann (IND/DE/BRA/KEN/DRC); „Pinke Kritik am Patriachat? Barbie unter der Lupe der Intersektionalität“; Vollmann lehrt an der Universität Passau und forscht zum Thema Intersektionalität von Rassismus- und Sexismusstrukturen.

    13.45 Uhr Wahlweise Workshops, teils offen für alle () oder explizit für Black Indigenous Women of Colour. () = alle Interessierten, inbegriffen Inter, nicht-binäre, Trans Personen, sowie Agender, die sich ohne Geschlechtsidentität erleben/FINTA*).

    Workshop 1: Biancka Arruda Miranda (Bildungsreferentin zu dekolonialen Themen/BRA)
    Was bedeutet überhaupt dekolonialer Feminismus? (in Deutsch – für alle) – Aus welcher Perspektive wird Feminismus betrachtet, und sind wir gleicherweise davon betroffen? Wir reflektieren über unsere Erfahrung und Positionierung in einer von Rassismus, Sexismus und Kapitalismus geprägten Gesellschaft. Lateinamerikanische Feminismen sind Kampfansagen gegen geschlechtsspezifische Gewalt an Frauen und Queers bzw. rassifizierte Personen.

    Workshop 2: Sonja Würschnitzer (Trainerin für Diversität/Anti-Diskriminierung/DE).
    Intersektionaler Feminismus! Weißer Feminismus? (in Deutsch für Frauen* ohne Rassismuserfahrungen) – Was ist Intersektionaler Feminismus? Was bedeutet es als weiße Frau* privilegiert zu sein und rassismuskritisch zu handeln? Eine Einführung in die Themen Intersektionalität/strukturellen Rassismus und eine Möglichkeit zur Selbstreflexion in Bezug auf die eigene Eingebundenheit in Machtverhältnisse.

    Workshop 3: Liz Howard (Communication Expert/Voice Healer/US)
    Discover and Love Your Authentic Sound/Entdecke und liebe deinen authentischen Klang – (for BIPOC Women* auf Deutsch und Englisch) – Wie kannst du Empathie in deine (innere) Stimme integrieren und lernen, die Botschaften der Körpersprache zu entschlüsseln. Liz Howard hilft dir über Atemtechnik, die Essenz deiner authentischen Stimme zu entdecken.

    Workshop 4: Preshika Wright (Mental health Advocate/SA)
    Strength Redefined- cultivating radical joy through community (for BIPOC Women* in English) – Together in community, let us create a new path, where strength is nurtured by vulnerability, love becomes our armor, and radical joy becomes our revolutionary force.

    18.00 Uhr Afro-Dance-Workshop für alle unter der Leitung von Ari Fritzsche.

    Hosted by Modupe Laja, Susanne Spahn, Helen Klaus und Laura Freisberg.

    Anmeldung mit Angabe des gewünschten Workshops bei Susanne Spahn oder Modupe Laja.

    Kontakt: m.laja@einewelthaus.de oder s.spahn@einewelthaus.de

    Im Rahmen von #sieinspiriertmich sowie den BlackHistoryWeeks und gefördert vom Kulturreferat sowie der Gleichstellungsstelle der Landeshauptstadt München.

    Veranstaltungsort: Großer Saal, EineWeltHaus München
    Veranstaltende*r: TK EineWeltHaus München e.V. und MAAT e.V. - Medienkollektiv Afro-Diaspora - in Kooperation mit Frauenstudien München e.V.
    Eintritt: 10,00 € / 7,00 € ermäßigt

  • Menschenrechte und Dokumentation mit Zeichenstift und Kamera

    Im Gespräch: Vincent Haiges, Fotograf und Adrian Pourviseh, Buchautor der Graphic Novel „das Schimmern der See“.

    Bühnenprogramm im Rahmen der Vernissage von Vincent Haiges´ Fotoausstellung „they take the sleep out of our eyes”

    18:00 Uhr: Führung mit dem Fotografen – Anmeldung unter info@migration-macht-gesellschaft.de erwünscht

    19.00 Uhr: Eröffnungsabend Vincent Haiges im Dialog mit Adrian Pourviseh – Moderation Aylin Romey

    Im Gespräch: Vincent Haiges, Fotograf und Adrian Pourviseh, Buchautor der Graphic Novel „Das Schimmern der See– Als Seenotretter auf dem Mittelmeer“.
    Beide setzen sich mit dem Thema Migration auseinander. Während Adrian Pourviseh zeichnet, fotografiert Vincent Haiges. Sie setzen sich im Gespräch über die unterschiedlichen Arbeitsweisen der Dokumentation über Migration auseinander.

    Vincent Haiges ist als freiberuflicher Fotograf für verschiedenste internationale Medien tätig. Zudem arbeitet er für internationale Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen und die Vereinten Nationen. Sein Fokusthema sind Krisengebiete und die globalen Erfahrungen von Menschen auf der Flucht.

    Ab 2019 ging Adrian Pourviseh als Übersetzer und Fotograf auf die Sea-Watch 3 und half als Freiwilliger auf der Insel Lesbos. In seinem Graphic Novel Debüt „Das Schimmern der See“ erzählt Pourviseh von den Erlebnissen auf einer Seenotrettungsmission im Sommer 2021.

    Veranstaltungsort: Großer Saal, EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80
    Veranstaltende*r: Migration macht Gesellschaft e.V. in Kooperation mit Nord Süd Forum e.V. -für eine solidarische Welt, Münchner Flüchtlingsrat e.V., Migrationsdienst der Initiativgruppe e.V.

    Eintritt: frei

    Kontakt: info@migration-macht-gesellschaft.de

  • Die Städtepartnerschaft München–Harare: Information und neue Impulse

    Seit 1996 pflegt München eine Partnerschaft mit Harare, der Hauptstadt von Zimbabwe. Wenn Sie mehr über Harare wissen wollen, sich gerne einbringen möchten oder an einer Reise in unsere Partnerstadt interessiert sind, sind Sie herzlich eingeladen.

    Wir freuen uns über Ihre Anmeldung per E-Mail bis 22.02.2024 an hamupa@nordsuedforum.de

    Veranstalter:

    Arbeitskreis HaMuPa (Harare-München-Partnerschaft) im Nord Süd Forum München e.V.
    www.nordsuedforum.de/harare-muenchen-partnerschaft
    in Zusammenarbeit mit

    München für Harare e.V.
    www.muenchen-fuer-harare.de

  • Demo: Lichtermeer für Demokratie

    München setzt nach der Großdemo vom 21. Januar erneut ein Zeichen für Demokratie und Menschenrechte: Zusammen mit vielen anderen Organisationen rufen wir - als Nord Süd Forum München - zur Teilnahme am „Lichtermeer für die Demokratie“ auf, und hoffen, dass auch Du UnterstützerIn wirst, oder am Sonntag dabei bist 🕯️✊🏽✊🏻✊🏾✊🏿🕯️✨


    ‼️Bitte Lichtquellen und Brandschutz beachten, nehmt aus Sicherheitsgründen kein Feuer mit ❌

    ⏰Am Sonntag, den 11. Februar um 18.00 Uhr
    bilden wir ein Meer aus Licht gegen das Dunkel von Hass und Hetze, Rassismus und Antisemitismus. Wir lassen nicht zu, dass Menschen in unserem Land ausgegrenzt und verfolgt werden.

    Besonders, da in diesem Jahr Europawahlen sind (09. Juni! 🗓️), ist es wichtig ein Zeichen gegen den Rechtsruck in Europa zu setzen.

    Wir wehren uns gegen Rechtsextremismus und widerwärtige Deportationsphantasien. Die schweigende Mehrheit schweigt nicht länger!
    Diese Veranstaltung ist der Auftakt zu weiteren Aktionen in ganz Bayern, mit denen die Zivilgesellschaft in den nächsten Wochen und Monaten zeigen wird, dass sie zusammensteht, um das Wertvollste zu verteidigen, was wir haben: unsere 🎙️🗣️🗣️Demokratie!


    #Für #Demokratie #Menchenrechte #GegenRechtsRuckEuropa #Lichtermeer #Demo #München #Inklusiv #AntiRassismus

  • Global und gerecht – Wege aus einer Ökonomie der Ungleichheit

    Die Globalisierung hat einerseits zu einer zunehmenden Vernetzung von Warenproduktion und Handel, aber auch von Erfahrungen und Informationen geführt. Andererseits bringen Profitorientierung und Kostendruck eine verstärkte Ausbeutung von Mensch und Natur mit sich, vor allem im Globalen Süden.

    Wie lassen sich diese Folgen einer auf Wachstum und Konsum fixierten Wirtschaftsweise überwinden? Kann ein „grüner Kapitalismus“, der lediglich seine Treibstoffe austauscht, die Lösung sein? Hat sich die klassische „Entwicklungspolitik“ nicht längst überholt? Wie könnte globale Solidarität unter den Menschen aussehen, die bisher das System mit ihrer Arbeitskraft am Laufen halten?

    Es diskutieren:

    • Flávio Benites, IG Metall Wolfsburg

    • Kathrin Hartmann, Journalistin und Buchautorin

    • Nina Treu, Autorin und Aktivistin

    • Aram Ziai, Professor für Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien, Universität Kassel.

    Moderation: Aïda Roumer, Global Assembly, Frankfurt am Main

    Hinzu kommen Informationen über die Global Assembly für Menschenrechte und Demokratie, die vom 15. bis 18. März 2024 in Frankfurt am Main stattfindet. Dort werden sich 60 bis 80 Aktivistinnen und Aktivisten aus sozialen Bewegungen in aller Welt treffen, um gemeinsam über Möglichkeiten zur Verteidigung und Erweiterung grundlegender Rechte und demokratischer Beteiligung zu diskutieren.

    Download Plakat hier, mehr dazu unter www.globalassembly.de  

    Ein Gesprächsabend der Global Assembly für Menschenrechte und Demokratie in Kooperation mit dem Nord-Süd-Forum München

  • Die Städtepartnerschaft München – Harare: Information und neue Impulse

    Seit 1996 pflegt München eine Partnerschaft mit Harare, der Hauptstadt von Zimbabwe. Wenn Sie mehr über Harare wissen wollen, sich gerne einbringen möchten oder an einer Reise in unsere Partnerstadt interessiert sind, sind Sie herzlich eingeladen.
    Am 17.01.24 um 19:00 Uhr im Eine Welt Haus, Schwanthaler Str. 80, 80336 München, Raum 108.


    Wir freuen uns über Ihre Anmeldung per E-Mail bis 12.01.24 an: hamupa@nordsuedforum.de

    Veranstalter: Arbeitskreis HaMuPa (Harare-München-Partnerschaft) im Nord Süd Forum München e.V.
    https://www.nordsuedforum.de/harare-muenchen-partnerschaft
    in Kooperation mit München für Harare e.V. (www.muenchen-fuer-harare.de)