vergangene Veranstaltungen

  • openDOKU – My Way /online

    Nachdem die Taliban das afghanische Bergdorf überfallen, in dem Hussain als Kind lebt, flieht er mit seiner Familie in den Iran. Aber auch die Stadt Qom bietet ihnen keine Sicherheit. Sein Vater verschwindet spurlos und seine Mutter hat keine andere Wahl, als den Sohn ziehen zu lassen. Was als Abenteuer beginnt, wird zu einer langen, gefährlichen Reise von Ost nach West, durch die Türkei, über das Mittelmeer nach Griechenland. Oft einsam, immer auf der Flucht. Hussain überlebt die Unterwelt von Athen und findet schließlich den Weg nach Deutschland – und dort ein neues Zuhause?

    80 Minuten, Deutsch/Englisch/Dari 2021, mehr Infos findet ihr hier: https://www.mywaymovie.de/

    Im Anschluss: Gespräch mit Agnes Andrae, Bayerischer Flüchtlingsrat

    Zoom-Link:

    https://zoom.us/j/98361091215?pwd=blVIL3F3WElFM1NaSkJ3RU1ZUnVuUT09

    Meeting-ID: 983 6109 1215

    Kenncode: 692791


    Veranstaltende*r: Nord Süd Forum München, EineWeltHaus München, Bayerischer Flüchlingsrat
    Eintritt: frei

  • So gelingt Menschenrechtsarbeit: Zwei Anwält*innen berichten aus Peru

    Am 10. Dezember, zum Internationalen Tag der Menschenrechte

    Zwei Jurist*innen berichten aus erster Hand: Unter welchen Umständen passiert Menschenrechtsarbeit? Welche sind brennende Themen bei der Menschenrechtsarbeit im peruanischen Regenwald? Wie gelingt es, Menschenrechte durchzusetzen?

    Cesar Bazán Seminario, Berater der NGO Instituto de Defensa Legal, einem Juristenpool speziell im Bereich extraktive Industrie/Bergbau, berichtet von der Lage für Menschenrechtensverteidiger*innen in Peru. Welche Schutzmechanismen gegen Bedrohungen es gibt und was kann man von Deutschland aus beitragen?

    Irupe Canari, Anwältin des indigenen Volkes der Asháninka, Regionalorganisation Central Asháninka del Río Ene, berichtet von ihrer Arbeit für die Rechte der Indigenen, die Verhinderung von Vertreibung und die Verteidigung von Landrechten im amazonischen Regenwald.


    Zu den Referent*innen:


    Irupe Canari:
    Anwältin bei mehreren indigenen Organisationen, u.a. CARE, der Organización Indígena Central Ashaninka del Río Ene, in der sich 53 Gemeinschaften des indigenen Volkes der Asháninka zusammen geschlossen haben.

    César Bazán Seminario:
    Er ist Teilzeit Professor an der Pontificia Universidad Católica (PUCP) in Lima, ehemaliges Vorstandsmitglied der NGO Instituto de Defensa Legal (IDL) und Vorstandsmitglied der Infostelle Peru e.V.

    Veranstaltung auf Spanisch mit Übersetzung.

    Link zur Veranstaltung:

    https://us06web.zoom.us/j/85766682194?pwd=STBEK3hTdlRhSVZSN0hnNkV1YTYwdz09

    Meeting-ID: 857 6668 2194
    Kenncode: 953947

    Veranstaltende: Nord Süd Forum München e.V., Infostelle Peru e.V., Instituto de Defensa Legal

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • openDOKU - Prostitution: Kein Job wie jeder andere /online

    In Deutschland hält sich das Bild der selbstbestimmten, emanzipierten Prostituierten, die sexuelle Handlungen verkauft wie eine beliebige Dienstleistung. Man spricht von „Sexarbeiterin“ und ignoriert die Auswirkungen auf einzelne Personen und die Gesellschaft.
    Weltweit bieten geschätzte 40 Millionen Menschen, meist Frauen, ihren Körper als Ware an. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Prostituierte durch ihre Tätigkeit in hohem Maß Gefährdungen und Schädigungen an Leib und Seele ausgesetzt sind. Frauen, die jahrelang als Prostituierte tätig waren und den Ausstieg geschafft haben, glauben, dass es kaum jemanden gibt, der sich wirklich freiwillig prostituiert: „Wenn man 20 Freier am Tag bedienen muss, das ist physisch und auch psychisch nicht zu ertragen.“
    Warum geht Prostitution uns alle an?
    „Der Blick des Freiers überträgt sich auf jede Frau außerhalb der Prostitution“, warnt Traumatherapeutin Ingeborg Kraus. Psychotherapeut Lutz Besser betont: „Wenn Frauen als Konsumgut weiter in der Prostitution ungeschützt existieren, dann führt das dazu, dass Gleichberechtigung noch in weiter Ferne ist.“

    Die schwedische Gesellschaft hat mit dem Verbot des Sexkaufs im Jahr 1999 gute Erfahrungen gemacht und sieht die Rechte der Frauen gestärkt. Immer mehr Länder wie etwa Frankreich folgen Schweden in dieser Auffassung. Ist das nordische Modell das richtige und der deutsche Weg gescheitert?

    Prostitution - Kein Job wie jeder andere (2021, 44 min)

    Im Anschluss: Regisseurin Nathalie Sutor im Gespräch mit Silvia Reckermann, TERRE DES FEMMES

    Bitte Anmeldung unter info@nordsuedforum.de.
    Der Zoom-Link wird nach Anmeldung an die Teilnehmenden verschickt.
    Veranstaltende*r: Nord Süd Forum München, EineWeltHaus München, TERRE DES FEMMES
    Eintritt: frei

  • Ein gutes Leben für alle

    Was bedeutet ein Gutes Leben für Euch und wie können alle Menschen ein Gutes Leben haben?
    In dieser Ausstellung versuchen wir, dem Guten Leben für alle auf den Grund zu gehen. Für uns setzt es sich aus vielen, verschiedenen Punkten zusammen, die für alle Menschen weltweit erfüllt sein sollten.

    Eine Ausstellung vom EineWeltForum Freiburg.

  • EineWeltReport:  25 Jahre konkreter Regenwaldschutz

    Der Arbeitskreis München-Asháninka informiert über sein langjähriges Engagement
    mit dem indigenen Volk der Asháninka in Peru.

  • Kleine Gruppe - wenig Mittel - große Wirkung.

    Kleine Gruppe - wenig Mittel - große Wirkung.

    25 Jahren Solidarität München mit dem indigenen Volk der Asháninka im amazonischen Regenwald Perus.

    Aktivisten des Arbeitskreises berichten. Am 29. November 2021 von 19.00 bis 20.00 Uhr auf Radio Lora München 92,4

  • Globale Gerechtigkeit – Entwicklungspolitik braucht emanzipatorische Utopien (online)

    Die globale Ungerechtigkeit ist nach wie vor enorm, daran besteht kein Zweifel. Haben entwicklungspolitische Organisationen dies früher lauthals angeprangert, scheinen sie heute hoch professionalisiert ihren politischen Stachel verloren zu haben. Den Diskurs bestimmen nicht mehr emanzipatorische Forderungen, sondern pragmatische Ansätze. Mit Thomas Gebauer sprechen wir über die Hintergründe und fragen nach Wegen emanzipatorischen Handelns.

    Hier findet ihr den Flyer, den ihr auch gerne weiterleiten könnt!

    Online per Zoom: https://zoom.us/j/99713059553?pwd=eFBmL29HRHE2VFM5MktCL2FoOGk4dz09
    Meeting-ID: 997 1305 9553
    Kenncode: 554584

    Eine Veranstaltung des Nord Süd Forum München e.V. in Kooperation mit:
    FEMNET e.V. - feministische Perspektiven auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
    Kurt-Eisner-Verein - Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern
    Petra-Kelly-Stiftung

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Paulo Freire - Inspirationsquelle für kritische Bildung und progressive Kultur in Brasilien

    In dieser Online-Begegnung soll es darum gehen, wie die Pädagogik Paulo Freires in der jungen Generation der Dozierenden an Universitäten in Brasilien eine Rolle spielt und wie sie gerade mit Bezug auf die Lehramtsbildung aufgegriffen wird. Ist Paulo Freire hier eine Randfigur oder kommt seiner Pädagogik vor dem Hintergrund der gegenwärtigen politischen Situation in Brasilien eine neue Bedeutung zu? Sehen junge Menschen in Freire eine Inspirationsquelle für kritische Bildung und eine progressive Kultur in Brasilien? Welche Kraft könnte hinter Freires Pädagogik heute noch stecken – in Brasilien und auch hier in Deutschland?

    Referenten: Diego Kosbiau Trevisan und Alexandre Fernandez Vaz, Department für Philosophie, Bundesuniversität von Santa Catarina, Florianopolis, Brasilien
    Moderation: Jana Funk, Bildung trifft Entwicklung Bayern
    Ort: Die Veranstaltung findet im virtuellen Raum statt, hierfür nutzen wir die Plattform zoom.

    Anmeldungen an: r.thalhammer@nordsuedforum.de
    Nach der Anmeldung erhalten Sie den Login-Link für den zoom-Raum.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Bildung trifft Entwicklung Bayern (BtE) und dem Zertifikatsprogramm el mundo für Lehramtsstudierende der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) München statt.

  • Mitglieder-Plenum

    Die Mitglieder des Nord Süd Forum München e.V. treffen sich alle zwei Monate im Plenum, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.

    Das Plenum ist öffentlich. Deshalb freuen wir uns über Ihr Interesse und heißen Sie herzlich willkommen!

  • Weil es uns alle betrifft: Gesellschaftliche Auswirkungen der Prostitution (online-Vortrag und Diskussion mit Manuela Schon)

    Prostitution betrifft uns alle. Das System Prostitution bringt gravierende Folgen für die mentale und körperliche Gesundheit für die Frauen in der Prostitution mit sich. Hinzu kommt, dass die Gewaltbetroffenheit prostituierter Frauen in Kindheit und Erwachsenenalter um ein Vielfaches höher liegt als bei der weiblichen Durchschnittsbevölkerung. Auch nichtprostituierte Frauen leiden jedoch konkret unter den Folgen der Prostitution, da diese ein Gleichstellungshindernis darstellt. Nicht zuletzt zeigen Freierstudien, dass selbst diejenigen, die Prostitution nutzen und Mädchen und Frauen aus egoistischen Motiven sexuell ausbeuten, unter den Folgen ihrer fehlgeleiteten Sexualität leiden.

    Manuela Schon ist Soziologin mit besonderem Schwerpunkt auf sozialer Ungleichheit und geschlechtsspezifischer Gewalt. Sie ist außerdem Autorin von „Ausverkauft! Prostitution im Spiegel von Wissenschaft und Politik“ (2021) in dem Aktivistinnen, WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen zu Wort kommen, und sie ist politische Aktivistin, Podcasterin und Bloggerin.

    Moderation: Silvia Reckermann (Terre des Femmes, Bündnis Nordisches Modell)

    Die Veranstaltung wurde aufgrund des Infektionsgeschehens von analog auf digital umgestellt - das sind die Zugangsdaten:

    https://us02web.zoom.us/j/84653220879?pwd=a0V4NzlMTUFqY2xJQXRCeUErRDZoZz09

    Meeting-ID: 846 5322 0879

    Kenncode: 083761

    Eine Veranstaltung von TERRE DES FEMMES, kofra und Nord Süd Forum München.