• Globale Gerechtigkeit - Highlights aus unserem Themenjahr 2021

    Unser Themenjahr 2021 "Globale Gerechtigkeit - Wir müssen handeln" auf Video. Schauen Sie in unseren Youtube Channel!

    u.a. mit der Ernährungskonferenz "Wer ernährt die Welt?" und dem Impuls von Thomas Gebauer:
    Globale Gerechtigkeit – Entwicklungspolitik braucht emanzipatorische Utopien

    Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

    Justice
  • Stellenausschreibung - Praktikumsstelle ab März 2022

    Das Nord Süd Forum sucht für das Team unserer Geschäftsstelle ab März 2022 eine*n Praktikant*in für einen Zeitraum von 3 Monaten.

    Mögliche Aufgabenbereiche:

    - Vereinsarbeit (Gremien, Mitgliederservice, Datenpflege)

    - Verwaltungsaufgaben

    - Büroassistenz

    - Projektarbeit

    - Bildungsarbeit

    - Mithilfe bei Veranstaltungsorganisation

    - Mithilfe bei Informations- und Öffentlichkeitsarbeit

    - Betreuung unserer Homepages (statamic) und Social Media

    Wir erwarten:

    - Lernbereitschaft

    - hohes Engagement

    - Flexibilität

    - Teamfähigkeit und die Bereitschaft eigenverantwortliche Aufgaben zu übernehmen

    - Interesse an entwicklungspolitischen Themen und nachhaltiger Entwicklung

    Wir bieten:

    Eine abwechslungsreiche Tätigkeit, die umfangreiche Möglichkeiten bietet Fähigkeiten zu vertiefen, eigene Potentiale zu entdecken und neue Aufgabenfelder kennen zu lernen. Dabei bieten wir Einblick in die Arbeit einer erfolgreichen, sehr aktiven Basisorganisation, die sich seit 30 Jahren zielgerichtet im Bereich der Eine Welt Arbeit engagiert.

    Gewünschte Dauer: 3 Monate

    Melden Sie sich bei Interesse oder Fragen unter info@nordsuedforum.de oder rufen Sie uns an: 089/85 63 75 23

  • Regenwaldkalender 2022

    Wandkalender der Klimapartnerschaft München – Asháninka; ca. DIN A 3 quer, mit 13 Farbfotos aus dem amazonischen Regenwald Perus. Der Erlös geht an Projekte der dort lebenden Asháninka (Münchens Klimapartner) für den Erhalt des Regenwaldes. Versand erfolgt ca. 1 x wöchentlich nach Mitte November.

    Kosten pro Kalender 12 € + Versandkosten gegen Rechnung. Bestellungen bitte an: akma@nordsuedforum.de

     

    Abholung bei Nord Süd Forum München ausschließlich nach tel. Absprache und gegen Barzahlung (Betrag bitte passend mitbringen). Die Übergabe kann ggfs. im Freien vor dem EineWeltHaus organisiert werden (Nord Süd Forum im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, München,  Tel. 089 / 85 63 75 23).

     

  • Nachschärfen bitte: Offener Brief zu Ernährungssystemen an die Stadträt*innen

    Wir haben aufgetischt und fordern politisches Handeln

     

    Es ist das Thema, das uns alle umtreibt und wir haben es auf den Tisch gebracht: Am 29. und 30. Oktober bei der Konferenz „AUFGETISCHT. Wer ernährt die Welt?“

    Ein Ergebnis ist dieser Offene Brief an den Stadtrat: Unsere Forderungen an den Münchner Stadtrat

    brief_bild
  • Für konsequenten Schutz der Menschenrechte und der Umwelt in der EU-Batterieverordnung

    Das NoSFo hat mitgezeichnet - denn Menschenrechte sind nicht verhandelbar!

    Der zivilgesellschaftliche Arbeitskreis Rohstoffe begrüßt den im Dezember 2020 vorgelegten Entwurf der Europäischen Kommission für eine Batterieverordnung. Mit den vorgeschlagenen Rechtsvorschriften werden verbindliche Anforderungen für alle in der EU vermarkteten Batterien (Geräte-, Fahrzeug-, Elektrofahrzeug- und Industriebatterien) sowie Zielvorgaben für den Rezyklateinsatz, die Sammlung, Aufbereitung und das Recycling von Batterien am Ende ihrer Lebensdauer eingeführt.

    Ein wesentliches Element der vorgeschlagenen Verordnung ist die Einführung einer Sorgfaltspflichtenregelung. Diese soll sicherstellen, dass es weder bei der Herstellung von Batterien noch bei der Gewinnung der benötigten Materialien zu Menschenrechtsverletzungen oder Umweltschäden kommt. Die Verpflichtung der Wirtschaftsakteure in der Batterieindustrie zur Umsetzung von menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten ist zu begrüßen. Doch der Legislativvorschlag weist mehrere Mängel auf, die die Wirksamkeit der vorgeschlagenen Sorgfaltspflichtenregelung ernsthaft gefährden könnten.

    Die unterzeichnenden Organisationen empfehlen daher zehn Maßnahmen, um die Mängel in der Sorgfaltspflichtenregelung der vorgeschlagenen Batterieverordnung zu beheben. Damit soll die Wirksamkeit der Verordnung gewährleistet und Menschenrechte sowie Umwelt geschützt werden.

    Hier findet ihr 10 VORSCHLÄGE FÜR WIRKSAME MENSCHENRECHTLICHE UND UMWELTBEZOGENE SORGFALTSPFLICHTEN

  • Bildung.anders.machen. - Tage der Bildungsalternativen in München (14. - 16. Oktober 2021)

    Wie soll die Bildung von Morgen aussehen? Auf diese Fragen wollen wir Antworten finden.

    Für eine solidarische Gemeinschaft, in der Menschenrechte, sozial-ökologische Gerechtigkeit, Inklusion, Demokratie und Nachhaltigkeit tatsächlich gelebt werden, müssen wir Bildung ganzheitlich denken. Wir brauchen ein Bildungssystem, das seinen Fokus auf die Bedürfnisse von Menschen und Natur richtet und sie nicht als Wirtschaftsressourcen betrachtet.

    Die Veranstaltung „Bildung.anders.machen – Tage der Bildungsalternativen“ vom 14.-16. Oktober 2021 war der Auftakt für eine breites Netzwerk, eine neue Bewegung. Zusammen mit Jugendlichen, Schüler*innen, Lehrenden und Interessierten arbeiteten wir an gemeinsamen Visionen für die Bildung von Morgen. Damit wollen wir einen inspirierenden und empowernden, politisch und öffentlich wirksamen Beitrag zur Transformation der Bildung und für mehr Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in München und Bayern leisten.

    Danke für die schönen Veranstaltungstage!

    Eine Galerie unserer Visionen für die Bildung von morgen findet ihr hier:

    https://bildungandersmachen.de/bildung-endlich-anders-machen-eure-forderungen/

  • 100 Jahre Paulo Freire - Pädagogik der Unterdrückten

    "Erziehung bewegt nicht die Welt, Erziehung bewegt Menschen und Menschen bewegen die Welt"

    Der brasilianische Pädagoge wäre heuer 100 Jahre alt geworden. Seine fundamentale Kritik an herkömmlicher Bildung und Erziehung ist hochaktuell. Seine Ideen und ihre Umsetzung für eine radikal demokratische Erziehung waren und sind es auch.

    Wir widmen Paulo Freire ein Themenjahr. Schauen Sie in unser Programm.

  • Materialien unseres Arbeitskreises München - Asháninka

    Wie mache ich den Regenwald für Kinder begreiflich? Wie bringe ich Jugendlichen nahe, wie

    bedeutsam der Wald für unsere Welt ist? Warum sollten Erwachsene den Regenwald schützen? Wie

    leben moderne Indigene im Wald und mit dem Wald? Diese und andere Fragen beantworten sie selbst

    in ihren Märchen, oder erzählen wir mit den Bildern unserer Spiele und anderen Materialien.

    Der Arbeitskreis München - Asháninka unterstützt die Asháninka, ein indigenes Volk in Peru. Wir helfen

    Landtitel auf den bedrohten Regenwald Perus zu sichern und langfristig zu schützen, die Bildungs- und

    Gesundheitssituation zu verbessern, unterstützen bei politischer Mitsprache und kümmern uns um die

    Wiederaufforstung bereits zerstörter Gebiete. Alle Einnahmen und Spenden gehen direkt und ohne

    Abzug nach Peru an die diversen Projekte.

    Zur Übersicht der Materialien

    Kontakt: Nord Süd Forum München e.V., Heinz Schulze, Email: akma@nordsuedforum.de

    Jaguat Titelbild
  • Völkermord anerkannt! Münchner Straßennamen umbenannt?

    Endlich hat die Bundesregierung die Kolonialverbrechen an den Herero und Nama als Völkermord anerkannt. Der Vorstand des Nord Süd Forum München e.V. wendet sich an Oberbürgermeister Reiter und die Münchner Stadträt*innen und fordert den Blick auf die Straßennamen unserer Stadt.

    Mehr Informationen finden Sie im Brief.

    cover_strassennamen_ansichts
  • Spuren des Kolonialismus im Münchner Stadtbild

    Auch heute finden sich im Münchner Stadtbild viele Spuren der kolonialen Vergangenheit Deutschlands und anderer Industrieländer. Im Jahr 2007 wurde beispielsweise die Von-Trotha-Straße in Trudering in Hererostraße umbenannt. Lothar von Trotha führte als Generalleutnant der deutschen Truppen den Völkermord gegen die Herero im Herero-Aufstand 1904 an.

    Allerdings gibt es im öffentlichen Raum Münchens noch viele weitere Orte mit kolonialen Bezügen, zu denen bisher wenig bis keine Aufarbeitungsarbeit stattfindet. Auf der Seite www.mapping.postkolonial.net werden diese gesammelt und dokumentiert. Das Projekt von münchen postkolonial, dem Labor k3000 und dem Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V.  stellt ein Wissensarchiv bereit und ermöglicht so Bildungsarbeit zu diesem Thema.

    Ebenfalls in der Kritik steht der Kolumbusplatz. Die Initiative Cambio hat nun eine Petition zu seiner Umbenennung gestartet.  Die "Entdeckung" Amerikas durch Kolumbus stellt den Beginn des Kolonialismus und der erzwungenen Christianisierung dar. Kolumbus verschiffte unter anderem Sklaven nach Spanien und führte Feldzüge gegen die indigene Bevölkerung. Auch trug er durch seine Ankunft dazu bei, dass ein Großteil der Taíno-Indigenen ausgelöscht wurde. Höchste Zeit, dass Kolumbus kritisch betrachtet und nicht länger als "Entdecker" glorifiziert wird! Als Nord Süd Forum rufen wir dazu auf, die Petition zu unterzeichnen.

    Cambio teilt auf seiner Instagram Seite @cambio.muc Infos zu Postkolonialismus, Antirassismus, Feminismus und Persönlichkeiten und Ereignissen der Geschichte indigener und Schwarzer Menschen - es lohnt sich, sich dort zu informieren!

    Direkt vor Ort mehr zum Thema erfahren kann man mit dem Postkolonialen Stadtrundgang von Commit e.V., in dem es um koloniale Geschichte und koloniales Denken geht. Anschließend werden Orte in München aufgesucht, an denen heute noch Kolonialismus sichtbar ist. Der nächste Rundgang findet am 18. April um 13 Uhr statt.

    colon