Veranstaltungen
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„Matriarchs of Resilience“: Internationaler Tag der Indigenen Frauen
Die Vereinten Nationen haben den 5. September zum jährlichen „International Day of Indigenous Women“ erklärt – eine längst überfällige Würdigung der Indigenen Frauen weltweit. Erstmalig wird dieser Tag 2026 gefeiert.
Die Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte e.V. wird diesen Tag mit einem Vortrag über die Matriarchinnen des Widerstands und der Resilienz würdigen, denn die Indigenen Frauen in Kanada und USA haben seit jeher eine besondere Rolle bei der Verteidigung Indigener Selbstbestimmung eingenommen. Als Aktivistinnen, politische Führungspersönlichkeiten, kulturelle Vermittlerinnen, außergewöhnliche Künstlerinnen und als Wegbereiterinnen haben sie den Indigenen auch auf internationaler Ebene und bei den Vereinten Nationen Gehör und Sichtbarkeit verschafft. Ihr großartiges Wirken wird zu oft übersehen, da sich die Indigenen Frauen nicht in den Vordergrund schieben – deswegen wollen wir ihnen die Anerkennung erweisen, die ihnen zusteht.Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Raum: Kleiner Saal 211+212
Veranstaltende*r: Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte
Eintritt: Eintritt frei (Spende erbeten)
Kontakt: Monika Seiller, post@aktionsgruppe.de -
Praxis-Seminar zu Transformativer Bildung: Verbindung stärken – Perspektiven erweitern – Zuversicht teilen
Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen möchten Menschen anregen und unterstützen, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen und am Wandel der Gesellschaft mitzuwirken. Die Dringlichkeit dieses Anspruchs wird in Anbetracht der Weltlage immer deutlicher, gleichzeitig fühlen sich viele Bildungsakteur*innen durch zunehmende Krisen entmutigt. In diesem Spannungsfeld stellen sich zentrale Fragen: Was macht Wandel – individuell und gesellschaftlich – eigentlich so schwer? Wie können wir Brücken bauen, die uns selbst und die Menschen, für die wir Lernräume schaffen, zu echter Veränderung befähigen? Und was hilft uns, in Zeiten wachsender Unsicherheiten, zuversichtlich und handlungswirksam zu bleiben?
Genährt und inspiriert von den Erfahrungen der Akteursplattform schaffen wir in dem Seminar Räume für neue Perspektiven und intensiven Austausch und widmen uns verschiedenen Bildungsbereichen. Dafür werden Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten: KI & Soziale Gerechtigkeit, Solidarische Landwirtschaft, Friedens- und Theaterpädagogik, Visionen für Zuversicht und Resilienz. Ein weiterer Workshop erkundet (Ver)Lernen und Verbundenheit als Wege der Transformation. Begleitet wird das Seminar von gemeinsamen Aktivitäten, Zeit in der Natur und bewusst gestalteten Räumen für Austausch und Begegnung jenseits des Alltags.
Seit 2018 finden in gemeinsamer Initiative aus der Akteurs- plattform BNE jährliche Praxis-Seminare mit dem Wunsch nach inhaltlicher Vertiefung von Transformativer Bildung statt. Eine Teilnahme an den bisherigen Seminaren ist keine Voraussetzung. Die Herberge des KlosterGut Schlehdorf – ein genossenschaftlich geführter Betrieb der ökosozialen Landwirtschaft am Kochelsee – bietet den Raum für gemeinsames Leben und Selbstversorgung, Austausch und Reflexion.
Ort: KlosterGut Schlehdorf, Anfahrt siehe www.klostergut-schlehdorf.de
Kosten: Euro 125,- Seminarbeitrag (Ermäßigung auf Anfrage) inkl. Unterkunft (Mehrbettzimmer) und Verpflegung (gemeinsames Kochen im Selbstversorgerhaus)
Das Praxis-Seminar findet im Rahmen der Akteursplattform BNE statt.
Veranstalter: Ökoprojekt MobilSpiel e.V. in Kooperation mit Commit e.V., Green City e.V., MUZ e.V. im ÖBZ, Nord Süd Forum München e.V.Ausführliche Infos zum Programm finden sich hier im Flyer.
Infos und Anmeldung: https://akteursplattform-bne.de/fortbildungsangebote/ und https://www.oekoprojekt-muenchen.de/qualifizierung/praxis-seminar-fuer-multiplikator-innen-zu-transformativer-bildung
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Rundreise (2026): „Buen Vivir" das gute Leben verteidigen – Kämpfe um Autonomie und Würde in Mesoamerika“
Auch 2026 organisiert das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit wieder eine Speakerstour mit Gästinnen aus Mesoamerika. Gemeinsam mit unseren langjährigen Partnerorganisationen in Honduras und Mexiko möchten wir aktuelle Kämpfe gegen Landraub, Extraktivismus, koloniale Kontinuitäten und kapitalistische Entwicklungsmodelle sichtbar machen und den direkten Austausch zwischen Aktivist*innen aus Mesoamerika und solidarischen Bewegungen in Deutschland ermöglichen.
Die Gästinnen
Mabel Robledo (OFRANEH, Honduras)
Mabel Robledo ist Garífuna-Aktivistin und Menschenrechtsverteidigerin aus Nueva Armenia an der Karibikküste Honduras. Als Mitglied von OFRANEH (Organización Fraternal Negra Hondureña) setzt sie sich für die Verteidigung der Territorien, Land- und Fischereirechte sowie die kulturelle Selbstbestimmung der Garífuna ein. Aufgrund ihres Engagements war sie wiederholt Bedrohungen, Kriminalisierung und Gewalt ausgesetzt. Sie wird über die aktuellen Herausforderungen der Garífuna-Gemeinschaften berichten und Einblicke in Projekte wie die autonome Gemeinde Vallecito geben.
Esther Sulub (Centro Comunitario U Kúuchil K Ch'i'ibalo'on, Mexiko)Esther Sulub ist Maya-Aktivistin, Kulturvermittlerin und Kunsthandwerkerin aus Felipe Carrillo Puerto in Yucatán. Sie engagiert sich für die Weitergabe traditionellen Wissens, Ernährungssouveränität, den Schutz indigener Territorien und die Bewahrung der Maya-Kultur. In ihrer Arbeit setzt sie sich kritisch mit den Auswirkungen von Megaprojekten wie dem sogenannten Tren Maya auseinander und zeigt gleichzeitig gemeinschaftliche Alternativen im Sinne des „Buen Vivir“ auf.
Inhaltliche Schwerpunkte der Tour
Die Tour steht unter dem Titel „Das Gute Leben verteidigen – Kämpfe für Autonomie und Würde in Mesoamerika“.
Im Mittelpunkt stehen:
Kämpfe indigener und afroindigener Gemeinschaften um Land, Territorien und Selbstbestimmung
Auswirkungen von Megaprojekten, Tourismus, Extraktivismus, organisierter Kriminalität und globalen Wirtschaftsmärkten
Die Rolle Deutschlands und Europas in diesen Zusammenhängen
Menschenrechtsverteidigung und zivilgesellschaftlicher Widerstand
Ernährungssouveränität, kulturelle Selbstbestimmung und gemeinschaftliche Alternativen
Das Konzept des „Buen Vivir“ als Perspektive für soziale und ökologische Gerechtigkeit. Dabei verstehen wir „Buen Vivir“ ausdrücklich nicht als akademisches Leitkonzept, sondern als eine von den betroffenen Gemeinschaften selbst entwickelte und gelebte Praxis. Im Zentrum stehen konkrete Erfahrungen von Selbstorganisation, Territoriumsverteidigung, Ernährungssouveränität, kultureller Identität und solidarischem Zusammenleben. Zugleich soll kritisch diskutiert werden, wie Begriffe wie „Buen Vivir“ oder „grüne Entwicklung“ zunehmend von staatlichen und wirtschaftlichen Akteuren vereinnahmt werden.
Neben öffentlichen Abendveranstaltungen sind je nach Station auch Seminare, Workshops, Fachgespräche, Mediengespräche oder Treffen mit politischen Entscheidungsträger*innen geplant.
Zeitraum
Voraussichtlich: 28. September bis 10. Oktober 2026
Die genaue Route wird gemeinsam mit den beteiligten Gruppen abgestimmt und kann sich noch leicht verändern:
München Auftakt: 28.09.
Salzburg: 29.09.
Exkursion Chiemsee, ländliches Projekt 30.09
Augsburg: 01.10. (Tagesworkshop & Performance, Abendveranstaltung)
Leipzig: 02.10. + einen Ausflug zu einem ländlichen Projekt nahe Leipzig (03.10.)
Berlin: 04.-06.10. + einen Pausetag in/um Berlin (06.10)
Hannover: 07.10.
Frankfurt : 08.-09.10.
Warum diese Tour wichtig ist
Die Kämpfe der Garífuna in Honduras und der Maya-Gemeinschaften in Yucatán sind keine isolierten lokalen Konflikte. Sie stehen beispielhaft für globale Auseinandersetzungen um Land, Ressourcen und Selbstbestimmung. Während Regierungen und Unternehmen Megaprojekte, Tourismusentwicklung oder „grünes Wachstum“ als Fortschritt verkaufen, erleben viele Gemeinschaften vor Ort Vertreibung, Umweltzerstörung, Militarisierung und den Verlust ihrer Lebensgrundlagen.
Gleichzeitig entwickeln diese Gemeinschaften eigene Antworten auf die Krisen unserer Zeit. Sie verteidigen ihre Territorien gegen Landraub und Extraktivismus, organisieren sich kollektiv, bewahren kulturelles Wissen und schaffen konkrete Alternativen zu einem Wirtschaftssystem, das auf Ausbeutung von Mensch und Natur beruht. Für sie bedeutet das „Gute Leben“ nicht mehr Konsum oder wirtschaftliches Wachstum, sondern gemeinschaftliche Fürsorge, Autonomie, Ernährungssouveränität und ein Leben in Würde.
Mit der Tour möchten wir dazu beitragen direkte Begegnungen zu ermöglichen. Nicht als Expert*innen über Mesoamerika, sondern als Raum für Austausch zwischen Menschen, die an unterschiedlichen Orten mit ähnlichen Fragen konfrontiert sind: Wie verteidigen wir unsere Lebensgrundlagen? Wie organisieren wir Widerstand gegen autoritäre, rassistische und kapitalistische Verhältnisse? Und wie können wir internationale Solidarität jenseits symbolischer Unterstützung praktisch werden lassen?
Die Speakerstour versteht sich deshalb als Einladung zum gemeinsamen Lernen, Diskutieren und Vernetzen.
Wir freuen uns sehr über eurer Interesse und darauf, gemeinsam mit euch eine spannende und inspirierende Tour zu erleben!
Kontakt: Alice Wiesholler mex@oeku-buero.de
Mehr Infos unter: https://www.oeku-buero.de/details/rundreise-2026.html
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Plenum
Die Mitglieder des Nord Süd Forum München e.V. treffen sich alle zwei Monate im Plenum, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.
Das Plenum ist öffentlich. Deshalb freuen wir uns über Ihr/Dein Interesse und heißen Sie/Dich herzlich willkommen!
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Stark in bewegten Zeiten: Wie kann Bildung Kinder und Jugendliche heute wirksam begleiten, stärken und ermutigen?
Klimakrise und Demokratiekrise, Kriege und gesellschaftliche Spannungen – die Herausforderungen unserer Zeit machen auch vor Schulen, Jugendeinrichtungen und Familien nicht Halt. Kinder und Jugendliche wachsen in einer Welt auf, die von Unsicherheit, Komplexität und Veränderung geprägt ist.
Wie erleben junge Menschen diese Gegenwart?
Was brauchen sie, um psychisch stabil zu bleiben, Selbstwirksamkeit zu erfahren und aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft mitzuwirken?
Wie kann Bildung transformativ wirken und wie können wir als schulische und außerschulische Bildungsakteur*innen Kinder und Jugendliche unterstützen?
Diesen Fragen geht die Psychologin und Transformationsberaterin Lea Dohm nach, fasst aktuelle Studienergebnisse zusammen und ordnet sie ein. Anschließend stellen Praktiker*innen erfolgreiche Beispiele aus ihrer schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit vor.
Ausführliche Informationen und Flyer zum Fachtag.
Programm zum Online-Fachtag I Mittwoch, 07.10.2026
14:00 Uhr
Begrüßung und Einführung
14:15 Uhr
Teil 1: Wissenschaftliche Einblicke: Wie geht es Kindern und Jugendlichen, was brauchen sie?„Klima, Krise, Kindheit: Wie geht es Kindern und Jugendlichen und was brauchen sie, um resilient zu bleiben, sich als selbstwirksam zu erleben und ihre Welt mitzugestalten?“
Keynote Lea Dohm I Autorin, Psychologin, Transformationsberaterin
15:05 Pause
15:15 Uhr
Teil 2: Pädagogisch-didaktische Praxisimpulse: Bildung als Transformationsraum
1) Zukunft gestalten – Schule kann das!
Wie muss Schule sein, damit junge Menschen sich als selbstwirksam erleben und ermutigt werden, eine Welt mitzugestalten, die von Unsicherheit, Komplexität und Veränderung geprägt ist? Margret Rasfeld schildert anhand ganz konkreter Beispiele aus ihrer langjährigen Expertise und ihrer Zeit als Schulleiterin, wie das gelingen kann. Margret Rasfeld, ehem. Schulleiterin der Ev. Schule Berlin Zentrum, Mitbegründerin von „Schule im Aufbruch“2) Doing Democracy: Demokratie macht man.
Junge Menschen wachsen in einer Zeit auf, in der Unsicherheit zum Alltag gehört. „Doing Democracy“ eröffnet Räume, in denen sie Zukunft als gestaltbar erfahren. Hier wird Demokratie ausprobiert: gemeinsam, praktisch und mit den eigenen Händen. Wer nämlich erlebt, dass die eigene Idee einen Ort oder eine Situation verändern kann, entwickelt Vertrauen in die eigene Wirksamkeit und den Mut, gemeinsam mit anderen etwas zu verändern. Dana Giesecke, wissenschaftliche Leiterin der FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit3) Schule neu denken – Zukunft lernen: Einblicke aus dem Gymnasium Mainz-Mombach
Schüler*innen des Gymnasiums Mainz-Mombach stellen ihren besonderen Lernort vor und zeigen, wie selbstorganisiertes Lernen, Zukunftskompetenzen und Mitgestaltung im Schulalltag erlernt und gelebt werden. Gemeinsam mit ihrem Schulleiter diskutieren sie, welche Erfahrungen Kinder und Jugendliche stärken und Selbstwirksamkeit fördern. Ulf Neumann-Welkenbach, Schulleiter des Gymnasiums Mainz-Mombach16:00 Uhr Reflexion, Austausch und Ausblick
16:30 Uhr Ende
Ort: Der Fachtag findet über die Videochat-Plattform Zoom statt.
Zielgruppen: Lehrkräfte, Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit, Dozierende, Studierende, pädagogische Fachkräfte aus außerschulischen Lernorten sowie alle, die sich für eine zukunftsfähige Bildung engagieren möchten.
Veranstalter: Nord Süd Forum München e.V., Greenpeace e.V. und Ökoprojekt MobilSpiel e.V. im Rahmen der Akteursplattform BNE und Globales Lernen, Zentrum Globales Lernen an der Universität Bayreuth
kostenfreie Teilnahme, Anmeldungen bitte bis 01.10.2026 an zgl@uni-bayreuth.de
Kontakt und Information: Raphael Thalhammer, Nord Süd Forum München e.V., 089 85637523, r.thalhammer@nordsuedforum.de, www.nordsuedforum.de/aktuelles
Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des
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Auf Augenhöhe? Internationale Partnerschaften fair gestalten – Erfahrungen, Perspektiven und Impulse aus München
Am Donnerstag, den 22. Oktober 2026 von15.30 bis 21 Uhr im Bellevue di Monaco, Müllerstr. 2-6 (Café und Rückgebäude), München
Veranstalter: GB Europa und Internationales (Referat für Arbeit und Wirtschaft), Nord Süd Forum München e.V. in Kooperation mit dem Bellevue di Monaco, dem Netzwerk MORGEN und dem Referat für Bildung und Sport
Die Zusammenarbeit mit Kolleg*innen aus dem Globalen Süden in Internationalen Partnerschaften kann globale Gerechtigkeit stärken und wesentlich zur Umsetzung der Agenda 2030 beitragen.
Internationale Partnerschaften entfalten ihre Wirkung durch Vertrauen, Begegnung und gegenseitiges Lernen. Gleichzeitig bringen sie unterschiedliche Rahmenbedingungen, Machtverhältnisse und kulturelle Prägungen mit sich.
Daher beleuchten wir gemeinsam, wie Schieflagen in internationalen Partnerschaften erkannt und reflektiert werden können, um den Anspruch einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe stärker zu verwirklichen.
Wir laden Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Stadtverwaltung herzlich ein, Erfahrungen auszutauschen und neue Perspektiven für die internationale Partnerschaftsarbeit zu gewinnen.
Im Mittelpunkt stehen:
Beispiele aus Münchens internationalen Partnerschaften
Impulse aus der Zusammenarbeit mit Partner*innen im Globalen Süden
Wege zu einer respektvollen und machtkritischen Kooperation
Programm:
15.30 bis 16 Uhr Ankommen bei Getränk und Gebäck (im Café)
16 bis 20 Uhr Impulse und Workshops (im Rückgebäude)
20 bis 21 Uhr Vernetzung und veganes Abendessen (im Café)
Freut Euch auf spannende Impulse und Diskussionen.
Weitere Infos folgen.
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Lesung Wolfgang Kaleck: "Die Stärke des Rechts vs Das Recht des Stärkeren"
Ein Plädoyer für Völkerrecht und Menschenrechte
"Wie sollen wir mit dieser ständigen Flut von Schreckensmeldungen aus aller Welt umgehen?" fragt angesichts der massiven Völkerrechtsverletzungen Wolfgang Kaleck in seinem neuen Buch.
Systemisches Unrecht und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gab es zu jeder Zeit. Neu ist aber die Wucht, mit der das Völkerrecht und seine Institutioenn heute angegriffen werden.
Der Angriff Russlands auf die Ukraine, die Eskalation des Nahostkonflikts nach dem 7. Oktober, der Angriff Israels auf den Iran – das sind nur einige, wenn auch entscheidende Entwicklungen der letzten Jahre, die zeigen, wie die »alte« internationale Ordnung erodiert und das Völkerrecht und die Menschenrechte zunehmend missachtet werden. In dieser viel beschworenen Zeitenwende stellt sich die fundamentale Frage, ob das internationale Recht stark genug ist diesem Sturm zu widerstehen, oder in Zukunft einfach das Recht des Stärkeren gilt.
Wolfgang Kaleck, einer der international renommiertesten Menschenrechtsanwälte, sagt, dass Völkerrecht und Menschenrechte nicht zur Disposition stehen dürfen, gerade weil sie im Kern, trotz aller Ambivalenzen, Erschütterungen und Rückschläge, einen immensen Fortschritt auf dem Weg zu einer gerechteren Welt darstellen. Er erinnert nicht nur daran, dass der Traum »vom ewigen Frieden« aus dem Trauma des Krieges geboren wurde, sondern zeigt, wie notwendig es gerade jetzt ist, an diesem »utopischen Projekt« festzuhalten, welche Reformen des internationalen Rechts und seiner Institutionen es stärken könnten und wie und mit wem wir gemeinsam dafür streiten können.Veranstalter:innen:
Münchner Friedensbündnis und Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt -
Filmgespräch: "Können wir mit Geld die Welt verändern? Dialoge über Gerechtigkeit, Mut und Engagement"
Am 30. November 2026 laden wir herzlich zur Präsentation des Dokumentarfilms „Können wir mit Geld die Welt verändern?“ ins Eine-Welt-Haus München ein.
Der Film nimmt die Frage in den Blick, wie wir uns durch zivilgesellschaftliches Engagement für eine gerechtere Zukunft einsetzen können. Er erzählt die Geschichte der Gründung der Oikocredit-Förderkreise, begleitet ihre Entwicklung bis zum 50-jährigen Jubiläum der Genossenschaft und lässt Menschen zu Wort kommen, die diese Bewegung geprägt haben – ebenso wie heutige Mitstreiter*innen, die die Vision weitertragen.
Im Film mit dabei sind unter anderem:
Gründungsmitglieder sowie Haupt- und Ehrenamtliche von Oikocredit und den Förderkreisen
Aktive aus dem Fairen Handel, darunter Kleber Cruz (GEPA), Bettina von Reden (Fairtrade Deutschland) und FairActivist Mai-Brit Schulte
Domitila Barros, Miss Germany und engagierte Stimme für Nachhaltigkeit
Der Film dauert 55 Minuten. Im Anschluss an die Vorführung laden wir zu einem offenen Austausch mit Mitgliedern des Oikocredit Förderkreises sowie Engagierten aus dem Netzwerk des Nord Süd Forums über Gerechtigkeit, Mut und gesellschaftliches Engagement.
Trailer „Oikocredit. Können wir mit Geld die Welt verändern?“
Mitglieder des Nord Süd Forums sind eingeladen, nach einer Pause und einem gemeinsamen Essen ab 19.00 Uhr an der Plenumssitzung teilzunehmen.
Eine Kooperationsveranstaltung des Nord Süd Forum München und des Oikocredit Förderkreis Bayern e.V.
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Plenum
Die Mitglieder des Nord Süd Forum München e.V. treffen sich alle zwei Monate im Plenum, um sich auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.
Das Plenum ist öffentlich. Deshalb freuen wir uns über dein Interesse und heißen dich herzlich willkommen!