Lithium, Kupfer, Gold und Wasser – Hauptsache WIR sind mobil?

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Mobilität ist mehr als Autofahren, obwohl das ein Hauptfaktor ist, auch für Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung. Ob E-Mobil, Tablet, Handy oder was noch unsere Mobilität unterstützt: die (Umwelt-)Kosten und der sog. virtuelle Wasserverbrauch fallen größtenteils nicht bei uns, sondern in den Ländern der Rohstoffe (wie Lithium, Kupfer und Gold) an. Und diese Länder sind meist ohnehin belastet. Immerhin: Das Quecksilber aus dem Goldabbau landet am Ende auch bei uns auf dem Teller. Auch bei hiesiger Energiegewinnung für Mobilität aus Kohle wird Quecksilber frei. Die Mobilität über Kontinente begünstigt zusammen mit dem Klimawandel zudem die Verbreitung von Krankheiten und multiresistenter Keime…
Auch die Frage, welche Konsequenzen man ziehen kann, soll bei dieser Veranstaltung Raum haben.

Eintritt frei!

Referent: Hartmut Heidenreich, Dr. phil., aus dem Koordinationsteam der Kampagne „Bergwerk Peru – Reichtum geht, Armut bleibt“, Vorstandsmitglied des Entwicklungspolitischen Landesnetzwerks Rheinland-Pfalz (ELAN) e.V., war Direktor eines Erwachsenenbildungswerks und hat zuletzt u.a. mit MISEREOR Bildungsmaterialien zu Themen wie Wasser, Urbanisierung, menschenwürdige Arbeit erstellt.

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