Klimaschutz zulasten elementarer Menschenrechte.? Wechselwirkungen zwischen Klimawandel, Energiepolitik und Menschenrechten

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Klimaschutz ist zentrale Aufgabe und globales Ziel einer Nachhaltigen Entwicklung. Der Energiesektor trägt mit 25% der weltweiten Treibhausgasausstöße am stärksten zum Klimawandel bei. Deshalb ist die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energien zur Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens unerlässlich.

Bei näherem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass viele erneuerbaren Energien weder klimaneutral sind, noch werden sie in Übereinstimmung mit den Menschenrechten gewonnen.  Dies gilt vor allem für Klimaschutzmaßnahmen in Ländern des Globalen Südens, die oft mit Geldern von Entwicklungsbanken aus dem Globalen Norden finanziert werden. Im Rahmen der Veranstaltung wird diese Problematik anhand unterschiedlicher Klimaschutzmaßnahmen thematisiert und aus menschenrechtlicher Sicht diskutiert.

Insbesondere die Energie aus Wasserkraft in Brasilien und der damit verbundene Bau von Staudämmen spielt hier eine zwiespältige Rolle. Diese soll anhand der Geschichte von Groß-kraftwerken anschaulich dargestellt werden, die seit der Zeit der Militärdiktatur bis heute errichtet wurden:   Itaipu (an der Grenze zu Paraguay) sowie Tucuruí, Balbina und zuletzt Belo Monte (alle im Amazonasgebiet).

Veranstaltet von: FIAN Gruppe München, Casa do Brasil und Nord Süd Forum München

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