vergangene Veranstaltungen
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Schulklassen-Angebot "Leute machen Kleider"
Das Thema Kleidung geht uns alle an. Sie ist elementarer Bestandteil der eigenen Identität, selbst für diejenigen, die sich nicht als besonders modeinteressiert bezeichnen würden. Beim Kauf neuer Kleidung wird auf viele verschiedene Merkmale geachtet, jedoch nur selten auf deren Herkunft und die dort vorherrschenden Produktionsbedingungen. Wie bereits in den vergangenen Jahren laden die Vereine Feierwerk, Nord Süd Forum und Ökoprojekt MobilSpiel auch in diesem Schuljahr wieder zu einer Aktionswoche in die Feierwerk-Südpolstation nach Neuperlach ein.
Die Aktionswoche wird auf die Schattenseiten der globalen Textilproduktion und auf die Situation der Textilarbeiter:innen aufmerksam machen und konkrete, nachhaltige Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.
Die teilnehmenden Klassen erwartet ein abwechslungsreiches, interaktives (Workshop-)Programm:Recherchebericht von Anna Halbleib, die Modemanagement studiert und in Mexiko und Indien bei Modeprojekten und Nichtregierungsorganisationen gearbeitet hat.
Workshops, in denen es neben inhaltlichen Aspekten auch die Möglichkeit gibt, die Bereiche Kino, Nähen, Radio, Theater und Upcycling ganz praktisch kennenzulernen
Austausch zu und Präsentation von konkreten Handlungsmöglichkeiten durch die Schüler:innen
Die Kinder- und Jugendfreizeitstätte Südpolstation/Feierwerk (Gustav-Heinemann-Ring 19) bietet einen optimalen Rahmen für die interaktiven Aktionstage. An jedem Tag können drei bis vier Schulklassen der 5. und 6. Jahrgangsstufe das Angebot nutzen. Der Projekttag beginnt um 8:30 und endet um ca. 12:45 Uhr. Pro Schüler:in entsteht ein Unkostenbeitrag in Höhe von 3€ für Material und Obst/Getränke. Detaillierte Informationen werden nach der Anmeldung verschickt.
Anmeldungen oder Rückfragen gerne an:
Matthias Huffer, Nord Süd Forum München e.V.
Tel.: 089-85637523, Mail: m.huffer@nordsuedforum.de
Die Aktionswoche ist ein Kooperationsprojekt von:
Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt, Ökoprojekt MobilSpiel und der Feierwerk-Südpolstation.
Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des
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Frieden verteidigen: Menschenrechte, Land und Gemeinschaft in Kolumbien
Mitglieder der Friedensgemeinde San José de Apartadó berichten über ihre Erfahrungen
Seit fast 30 Jahren lebt die Friedensgemeinde San José de Apartadó gewaltfrei inmitten eines bewaffneten Konflikts in Kolumbien. Trotz Vertreibungen, Bedrohungen und Gewalt verteidigt die Gemeinschaft ihr Land, ihre Autonomie und ein solidarisches Zusammenleben.
Mit Martha Vásquez Rivera und Germán Graciano Posso berichten zwei Mitglieder der Gemeinschaft über Menschenrechte, Friedensarbeit, Landkonflikte und den alltäglichen Widerstand.
Über die Veranstaltung
Die Friedensgemeinde von San José de Apartadó aus dem Norden Kolumbiens steht seit fast drei Jahrzehnten für einen konsequent gewaltfreien Widerstand gegen Krieg, Vertreibung und Umweltzerstörung. In einem stark militarisierten Konfliktgebiet verteidigt die kleinbäuerliche Gemeinschaft ihr Recht auf Land, Selbstbestimmung und ein Leben in Würde – ohne mit bewaffneten Akteuren zu kooperieren.
Trotz Massakern, Vertreibungen und anhaltender Bedrohungen ist die Gemeinschaft auf ihrem Territorium geblieben. Sie organisiert sich basisdemokratisch, produziert ihre Lebensmittel selbst, schützt ihre Wälder und lebt solidarische Formen des Zusammenlebens. International gilt sie als bedeutendes Beispiel für zivile Friedensarbeit und kollektive Selbstorganisation.
Am 20. und 21. Juni 2026 sind Martha Irene Vásquez Rivera und Germán Graciano Posso zu Gast in München. Beide sind seit vielen Jahren Teil der Friedensgemeinde und engagieren sich für Menschenrechte, Bildung, den Schutz des Territoriums sowie die Stärkung der Rechte von Frauen und Jugendlichen.
Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch zu folgenden Schwerpunkten:
- aktuelle Menschenrechtslage in Kolumbien
- Landkonflikte und extraktivistische Großprojekte
- Herausforderungen des Friedensprozesses
- zivile Konfliktbearbeitung und internationale Solidarität
Darüber hinaus bietet der Abend die Möglichkeit, die Perspektiven für Friedensaufbau und soziale Gerechtigkeit im Kontext der Präsidentschaftswahlen in Kolumbien im Mai 2026 zu reflektieren. Gemeinsam möchten wir diskutieren, welche politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen sich derzeit für Frieden, Menschenrechte und ländliche Gemeinschaften ergeben.
Ein Abend über Widerstand, Hoffnung und die Frage, was wir von gemeinschaftlicher Friedensarbeit lernen können.
Über die Gäste
Martha Irene Vasquez Rivera
Martha ist Mitglied des achtköpfigen Leitungsgremiums der Friedensgemeinde. Sie ist Gründungsmitglied der Gemeinschaft und war viele Jahre als Lehrerin in der alternativen, unabhängigen Schule der Gemeinde tätig. Sie richtet in der Erziehung ein besonderes Augenmerk auf die gleichberechtigte Teilhabe von Mädchen in Führungsrollen. Martha ist auch Teil einer Arbeitsgruppe, die sich mit der Rolle der Frauen in der Geschichte und Gegenwart der Friedensgemeinschaft beschäftigt.Germán Graciano Posso
Germán ist der legale Repräsentant der Friedensgemeinde von San José de Apartadó. Germán hat selbst 13 nahe Familienangehörige, darunter seinen Vater und zwei Brüder, durch den Konflikt verloren. Aufgrund seiner Menschenrechtsarbeit ist er ständigen Drohungen ausgesetzt. Am 29. Dezember 2017 überlebte er einen Mordversuch durch mutmaßliche Paramilitärs (AGC). Seit den Ermordungen zweier Gemeinschaftsmitglieder 2024 organisiert er die Weiterbewirtschaftung des betroffenen Sitzes. Germán setzt sich besonders für die zivile Integration und Teilhabe Jugendlicher ein, um Rekrutierungen von diversen bewaffneten Gruppen entgegenzuwirken.Weitere Informationen zur Friedensgemeinschaft San José de Apartadó finden Sie hier: https://cdpsanjose.org/
Mitveranstaltende
Aluna Minga e.V., Nord Süd Forum München e.V., Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V., Pro REGENWALD e.V., PBI DeutschlandKontakt: neuepost@pro-regenwald.de
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Jubiläumsfeier: 30 Jahre Städtepartnerschaft München-Harare
Liebe Freundinnen und Freunde der Städtepartnerschaft München-Harare,
deren 30jähriges Bestehen wollen wir gemeinsam feiern!
Deshalb reservieren Sie sich bitte diesen Tag.
Mit Live-Musik von Pamuzinda, frischem Sadza, DJ-Musik und kühlen Getränken.
Genauer Infos folgen.Veranstalter: München für Harare e.V. in Kooperation mit dem Arbeitskreis HaMuPa des Nord Süd Forums München
Kontakt: hamupa@nordsuedforum.de
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Maxim-Kino: Filmgespräch „Mundurukuyü – Forest of the Fish Women“
Mubuka Initiative präsentiert den Film:
MUNDURUKUYÜ – THE FOREST OF THE FISH WOMEN
Am Ufer des Tapajós im brasilianischen Amazonas erzählt der „Wald der Fischfrauen“ von der Kosmologie der Munduruku, in der Menschen zu Beginn der Welt zu Tieren, Pflanzen und Landschaft wurden. Im Alltag des Dorfes Sawre Muybu sind die Waldgeister nicht nur spirituelle Ahnen, sondern ein lebendiger Teil der Gemeinschaft. Seit rund zweieinhalb Jahrhunderten verteidigen die Munduruku ihr Territorium gegen äußere Eingriffe und die Zerstörung durch Abholzung. Häufig wurden ihre Kämpfe von außen dokumentiert. Nun greifen die Frauen selbst zur Kamera – als Ausdruck von Widerstand und Selbstbestimmung, indem sie ihre Geschichten, ihren Alltag und ihr Wissen aus eigener Perspektive erzählen.
Ein Film über den indigenen Widerstand am Tapajós-Fluss im Amazonas. Selbstgedreht von Frauen der indigenen „Munduruku“, um sich gegen Bauprojekte zu wehren, die ihr Territorium, ihre natürlichen und spirituellen Lebensgrundlagen bedrohen.
Mit diesen Filmprojekten bringen die Frauen des Kollektivs „Daje Kapap Eypi“ ihren Alltag im Widerstand gegen illegale Landnahme und Zerstörung ihres Landes auf die Leinwand. Dabei vereinen sie ihre indigenen, feministischen und aktivistischen Perspektiven, um ihren Kampf im Amazonas einem breiten Publikum näherzubringen.
Die Munduruku haben mit ihrem Aktivismus in den letzten Monaten mehrmals für Aufsehen gesorgt: Sie haben den Protest bis in die Verhandlungsräume der Weltklimakonferenz in Belém getragen und durch ihre Besetzung verhindert, dass am Tapajós-Fluss ein Hafenterminal für Soja gebaut wurde. Mit Film und Diskussion haben wir eine einmalige Gelegenheit, auch von ihren aktivistischen Erfolgen zu lernen.
Daher freuen wir uns besonders über die Teilnahme von drei Aktivist*innen aus der Region:
Rilcélia Akay Munduruku engagiert sich für die Verteidigung indigener Rechte, den Schutz des Territoriums und den Erhalt des Amazonas. Sie ist Teil des audiovisuellen Kollektivs Munduruku „Daje Kapap Eypi“ und nutzt Technologien wie Mobiltelefone und Drohnen, um Bedrohungen zu dokumentieren und anzuprangern.
Luis Painhum Munduruku ist Mitglied der Indigenenvereinigung Pariri. Er engagiert sich für die Stärkung gemeinschaftlicher Initiativen und die Verteidigung indigener Rechte in seinem Territorium.
Marco Antonio Motta ist Fotograf, Aktivist, Indigenist und Mitglied des Forums der Ostamazonas (FAOR). Dort arbeitet er an der Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Organisationen zur Verteidigung sozial-ökologischer Rechte in der Amazonasregion.
Die Veranstaltung ist aus (mind.) drei Gründen ein besonderes Ereignis:
1. Es ist ein schöner Film über die Kosmovision und die Widerstandskraft der Munduruku-Völker in der brasilianischen Amazonas-Region.
2. Zum ersten Mal sind Vertreter:innen dieser Völker in München zu Gast und stehen als Gesprächspartner:innen zur Verfügung.
3. Die Fragen von globaler Klimagerechtigkeit und Recht auf Land werden aus Sicht von indigenen Frauen erzählt, die sich zu Filmemacherinnen ermächtigt haben.
Anschließend Diskussion mit Rilcélia Akay Munduruku (Ko-Regisseurin) und Luis Painhum Munduruku (Aktivist und Widerstandskämpfer)
Moderation: Biancka Arruda Miranda (Mubuka Initiative)
Die Diskussion findet in Portugiesisch und Deutsch statt.
Tickets unter https://neokinos.de/film/mundurukuyue-the-forest-of-the-fish-women/vorstellung/3556805619?cinemaId=NDU1MTA2MA .
In Kooperation und freundlicher Unterstützung von:
Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. (ASW), Initiative "Berlin aktiv im Klimabündnis", München Global engagiert, Nord Süd Forum München e.V., Gemeinwohl Ökonomie, KoBra e.V. Kooperation Brasilien und FDCL e.V. -
Monopol Kino: Filmgespräch "The Gospel of Revolution"
Eine kurze Geschichte der Befreiungstheologie in Lateinamerika.
In den 1960er Jahren breiteten sich in ganz Lateinamerika revolutionäre Bewegungen gegen Diktatoren und Regierungen aus. Die Befreiungstheologie, eine Richtung der christlichen Theologie, inspirierte Millionen von Christen dazu, sich den Revolutionen anzuschließen. Die Dokumentation nimmt uns mit auf eine Reise in revolutionäre Bewegungen in El Salvador, Brasilien, Nicaragua und Mexiko. Ein Film über Kraft und Konflikt durch und mit dem eigenen Glauben.
Ermordete und in einem Massengrab verscharrte Nonnen. Katechismuslehrer, die in ihren eigenen Häusern erschossen wurden. Ein Erzbischof wurde in seiner Kathedrale ermordet, während er eine Messe hielt. Jahrzehntelang spielte die Befreiungstheologie, ein basisdemokratischer Zweig des Katholizismus, der sich auf die Seite der Armen und Unterdrückten stellte, eine mächtige und einflussreiche Rolle in den revolutionären Bewegungen Lateinamerikas. Ihr Grundgedanke ist, so die nicaraguanische Theologin und Journalistin María López Vigil, dass Gott nicht neutral ist und auf der Seite der Armen steht. Und deshalb waren ihre Anhänger Zielscheiben.
Für die USA war die Befreiungstheologie gefährlicher als der Kommunismus. Für einen zunehmend konservativen Vatikan war sie eine Bewegung, die unterdrückt werden musste. Jetzt, Jahrzehnte nach der Zeit des revolutionären Aufbruchs in Lateinamerika, reist THE GOSPEL OF REVOLUTION durch die Region, trifft Schlüsselfiguren und zeichnet die Geschichte der Befreiungstheologie nach. Anhand von eindrucksvollem Archivmaterial und zeitgenössischen Interviews zeigt der Film, wie diese radikalen Katholiken an der Seite von Bauern, Arbeitern und indigenen Völkern gegen Ungerechtigkeit kämpften und sich weigerten, Armut und Unterdrückung hinzunehmen. Die Befreiungstheologie betonte strukturelle Veränderungen und gegenseitige Hilfe, im Gegensatz zu den heutigen, eher auf sich selbst konzentrierten evangelikalen Bewegungen. In einer Zeit, in der das evangelikale Christentum auf dem Vormarsch ist und mit konservativer Politik assoziiert wird, erinnert THE GOSPEL OF REVOLUTION eindringlich daran, dass es nicht so sein muss.
Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem Befreiungspädagogen Danny Carvajal statt, der in München die @tertuliafreireana organisiert.
Tickets unter https://neokinos.de/film/the-gospel-of-revolution .
Dokumentarfilm, F/Belgien 2024, FSK 12 (beantragt), R: François-Xavier Drouet, Französisch/Portugiesisch/Spanisch OmdU & OmeU, 115 min., Kinostart: 02.04.2026.
Das Filmgespräch findet in Kooperation mit Aluna Minga und dem Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit statt.
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Podiumsdiskussion “Autoritäre Praktiken weltweit: Gefahren für die Menschenrechte und Gegenwehr”
Autoritäre Praktiken – von der Einschränkung zivilgesellschaftlicher Freiheiten über die Kriminalisierung von Minderheiten bis hin zur Unterdrückung kritischer Stimmen – sind mittlerweile keine lokale Gefahr mehr, sondern eine globale Bedrohung. Seien es die Diffamierung von NGOs oder sogenannte Anti-NGO-Gesetze, unverhältnismäßige Gewalt gegen Aktivistinnen, Repressionen gegen Frauen, LGBTIQ+-Personen, Migrantinnen, die Zunahme staatlicher Überwachung oder Desinformationskampagnen. Autoritäre Praktiken folgen oft denselben Mustern, dennoch sind ihre Auswirkungen vor Ort oft unterschiedlich.
Am Pfingstwochende findet die Jahresversammlung von Amnesty International in München statt . Gemeinsam mit den Direktorinnen von Amnesty International Ghana, Hannah Osei, und Tschechien, Lucie Laštíková, und dem Direktor von Amnesty International Nigeria, Isa Sanusi, diskutieren wir Strategien und Muster autoritärer Praktiken und wie sich diese weltweit ausbreiten, aber auch die unterschiedlichen Bedingungen vor Ort und was es an Strategien des Widerstands braucht, um ein weiteres Abrutschen in eine dystopische Zukunft zu verhindern.
Es diskutieren:
Hannah Osei, Direktorin Amnesty International Ghana
Lucie Laštíková, Direktorin Amnesty International Tschechien
Isa Sanusi, Direktor Amnesty International Nigeria
Moderation Ann-Marlen Hoolt, Süddeutsche Zeitung
Wann: 27.5.26 um 19 Uhr
Wo: Saal der Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80802 München und im Livestream
Die Veranstaltung kann per Stream verfolgt werden unter https://www.pi-muenchen.de/veranstaltungsreihe-muenchen-global-engagiert/
Es wird eine Simultan-Übersetzung aus dem Englischen geben.
Der Eintritt ist frei, keine Anmeldung.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe München global engagiert statt.
Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation organisiert von: Referat für Bildung und Sport, Referat für Arbeit und Wirtschaft, Sozialreferat, Kulturreferat, Münchner Stadtbibliothek, Nord-Süd-Forum München e. V., MORGEN e. V., Bellevue di Monaco und Bayerischer Flüchtlingsrat e.V.
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Grüne Energie – aber auf wessen Kosten? Sámi Stimmen gegen grünen Kolonialismus
Die Energiewende gilt als Zukunftsprojekt – doch was, wenn sie auf Enteignung indigener Territorien basiert?
Vertreter:innen der Sámi und anderer betroffener indigener Communities sprechen über Landrechte, Menschenrechte und Konflikte um sogenannten „grünen Kolonialismus“. Im Mittelpunkt steht auch die Rolle der Stadtwerke München, die am umstrittenen Windkraftausbau auf Fosen in Norwegen beteiligt sind – einem Projekt, das vom obersten Gerichtshof Norwegens als Menschenrechtsverletzung eingestuft wurde.
Das Podium diskutiert, wie eine sozial-ökologische Transformation aussehen kann, die nicht auf Kosten indigener Lebensweisen geht, und welche Verantwortung Kommunen, Unternehmen und Politik dabei tragen.
Im Anschluss lädt eine Open Stage mit Joik, Poesie, Tanz und Performance dazu ein, Sámi Kultur unmittelbar zu erleben und Kämpfe um Land, Würde und Selbstbestimmung auch kulturell kennenzulernen.
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Wir laden ein, den Widerstand der Sámi zu unterstützen – durch Teilnahme, Austausch und Solidarität über Grenzen hinweg.
Das Podiumsgespräch ist Teil einer mehrtägigen Delegationsreise von Vertreter:innen der Sámi nach München. Mit Protestaktionen, politischen Gesprächen, Schulbesuchen und öffentlichen Veranstaltungen machen sie auf die Folgen von „grünem“ Kolonialismus und die Rolle der Stadtwerke München im Konflikt um die Windparks in Fosen aufmerksam. Mehr Informationen zum Gesamtprogramm und zur Delegation finden sich auf unserer Infoseite.
Ausführliche Infos finden sich hier: https://www.madhumitanandi.com/electriclies
The energy transition is seen as a project for the future—but what if it is based on the expropriation of indigenous territories?
Representatives of the Sámi and other affected indigenous communities discuss land rights, human rights, and conflicts surrounding so-called “green colonialism.” The discussion will also focus on the role of Stadtwerke München, which is involved in the controversial wind power expansion on Fosen in Norway—a project that has been classified as a human rights violation by Norway’s Supreme Court.
The panel will discuss what a socio-ecological transformation might look like that does not come at the expense of indigenous ways of life, and what responsibilities municipalities, companies, and policymakers bear in this regard.
Following the panel, an open stage featuring joik, poetry, dance, and performance invites attendees to experience Sámi culture firsthand and to gain a cultural understanding of the struggles for land, dignity, and self-determination.
The event will be held in English.
We invite you to support the Sámi resistance — through participation, exchange, and solidarity across borders.
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Stilla – eine Performance über Verlust, Widerstand und Verbundenheit
Was verteidigst du, wenn ein Ort, der dir alles bedeutet, bedroht ist?
„Stilla“ ist eine auf Musik und Dialog basierende Performance über Öko-Trauer, Naturverlust, Wut und zivilen Widerstand. Die drei Künstler schaffen gemeinsam mit dem Publikum einen Raum des Zuhörens und Gesprächs – im Kreis, bei Kaffee, nah und unmittelbar. Im Zentrum steht die Frage, was Orte für uns bedeuten und was geschieht, wenn sie durch Ausbeutung und Zerstörung verloren zu gehen drohen.
Jede Aufführung ist ortsspezifisch: Der jeweilige Ort wird selbst zur „Hauptfigur“. Gemeinsam mit eingeladenen lokalen Gästen verbindet die Performance samische Perspektiven mit den Fragen und Kämpfen vor Ort.
Die Künstler Bernt Bjørn, Ivar Beddari und Trond P. S. Munch gestalten einen Abend zwischen Kunst und politischer Intervention — und stellen eine drängende Frage: Wer hat das Recht auf Land, Wasser, Wind – und auf unsere gemeinsame Zukunft?
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Die Performance ist Teil einer mehrtägigen Delegationsreise von Vertreter:innen der Sámi nach München. Mit Protestaktionen, politischen Gesprächen, Schulbesuchen und öffentlichen Veranstaltungen machen sie auf die Folgen von „grünem“ Kolonialismus und die Rolle der Stadtwerke München im Konflikt um die Windparks in Fosen aufmerksam. Mehr Informationen zum Gesamtprogramm und zur Delegation finden sich auf unserer Infoseite.
What do you defend when a place that means everything to you is under threat?
“Stilla” is a performance based on music and dialogue that explores eco-grief, the loss of nature, anger, and civil resistance. Together with the audience, the three artists create a space for listening and conversation—in a circle, over coffee, in an intimate and immediate setting. At the heart of the performance is the question of what places mean to us and what happens when they are threatened with loss through exploitation and destruction.
Each performance is site-specific: the location itself becomes the “main character.” Together with invited local guests, the performance connects Sámi perspectives with the local issues and struggles.
The artists Bernt Bjørn, Ivar Beddari, and Trond P. S. Munch create an evening that bridges art and political intervention—and pose a pressing question: Who has the right to land, water, wind—and to our shared future?
The performance is part of a multi-day delegation trip by Sámi representatives to Munich. Through protests, political discussions, school visits, and public events, they are drawing attention to the consequences of “green” colonialism and the role of Stadtwerke München in the conflict over the wind farms in Fosen. More information about the full program and the delegation can be found on our information page.
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Tertulia Freireana: Multikultureller Dialogkreis für kritische Pädagogik und politische Bildung
Tertulia Freireana – Gemeinsam denken, diskutieren und gestalten
Die Tertulia Freireana ist ein gemeinschaftlicher Raum, in dem wir durch interkulturellen, literarischen und philosophischen Dialog kritische Perspektiven entwickeln. Im Mittelpunkt steht der Austausch auf Augenhöhe: Wir lesen, interpretieren und diskutieren gemeinsam ausgewählte Texte, um gesellschaftliche wie persönliche Fragestellungen neu zu beleuchten. Dabei verbinden wir die Freude am Denken mit dem Ziel, Handlungsmöglichkeiten für die Gegenwart zu entdecken.
Wie läuft eine Tertulia ab?
Wir treffen uns jeden zweiten Donnerstag um 19 Uhr im Eine-Welt-Haus – ganz ohne Leistungsdruck oder Vorkenntnisse. Gemeinsam nähern wir uns den Texten Schritt für Schritt: Wir erkunden, was der Autor/die Autorin sagen könnte, diskutieren unterschiedliche Interpretationen und fragen uns: Was bedeutet das für uns heute? Jede Stimme zählt: Ob literarische Passage, philosophisches Problem oder aktuelle Debatte – wir ermutigen dazu, im Dialog eigene Fragen zu stellen, Widersprüche zu benennen und gemeinsam Erkenntnisse zu formulieren.
Warum Gemeinschaftlichkeit?
Kritisches Denken entsteht für uns im Miteinander. Deshalb legen wir Wert auf eine lockere, einladende Atmosphäre: Teilnehmer:innen sind eingeladen, Speisen oder Getränke zu teilen, um im Gespräch auch zwischen den Zeilen Verbindungen zu knüpfen. Hier geht es nicht um Expertise, sondern um Neugier, Respekt und die Überzeugung, dass wir durch Vielfalt der Perspektiven klüger werden.
Für wen?
Die Tertulia Freireana lebt von Menschen, die bereit sind, sich auf Unerwartetes einzulassen – ob Studierende, Künstler:innen, Aktivist:innen, Akteur:innen der Zivilgesellschaft oder einfach Neugierige. Unsere Diskussionen führen wir hauptsächlich auf Deutsch, doch der Raum ist bewusst mehrsprachig: Beiträge auf Spanisch, Portugiesisch oder Englisch sind willkommen!
Bring deine Gedanken, deine Zweifel und gerne auch ein Stück Kuchen mit – und keine Sorge, wir unterstützen uns gegenseitig beim Übersetzen und Verstehen.
Zielgruppe: Gemeinschaft in München, Lehrkräfte und Student:innen, pädagogisch, literarisch und philosophisch interessierte Menschen.
Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Freiraum
Veranstalter: Aluna Minga e.V. und Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt
Verantwortlich: Danny Carvajal, PhL
Termine: Jeden 2. Donnerstag.: 21.05.
Uhrzeit: 19:00 - 21:00 UhrSprachen: Diskussion auf Deutsch, Texte auf Spanisch, Englisch, Portugiesisch und Deutsch
Kontakt: Danny Carvajal (tertulias@alunaminga.org)
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Tertulia Freireana: Multikultureller Dialogkreis für kritische Pädagogik und politische Bildung
Tertulia Freireana – Gemeinsam denken, diskutieren und gestalten
Die Tertulia Freireana ist ein gemeinschaftlicher Raum, in dem wir durch interkulturellen, literarischen und philosophischen Dialog kritische Perspektiven entwickeln. Im Mittelpunkt steht der Austausch auf Augenhöhe: Wir lesen, interpretieren und diskutieren gemeinsam ausgewählte Texte, um gesellschaftliche wie persönliche Fragestellungen neu zu beleuchten. Dabei verbinden wir die Freude am Denken mit dem Ziel, Handlungsmöglichkeiten für die Gegenwart zu entdecken.
Wie läuft eine Tertulia ab?
Wir treffen uns jeden zweiten Donnerstag um 19 Uhr im Eine-Welt-Haus – ganz ohne Leistungsdruck oder Vorkenntnisse. Gemeinsam nähern wir uns den Texten Schritt für Schritt: Wir erkunden, was der Autor/die Autorin sagen könnte, diskutieren unterschiedliche Interpretationen und fragen uns: Was bedeutet das für uns heute? Jede Stimme zählt: Ob literarische Passage, philosophisches Problem oder aktuelle Debatte – wir ermutigen dazu, im Dialog eigene Fragen zu stellen, Widersprüche zu benennen und gemeinsam Erkenntnisse zu formulieren.
Warum Gemeinschaftlichkeit?
Kritisches Denken entsteht für uns im Miteinander. Deshalb legen wir Wert auf eine lockere, einladende Atmosphäre: Teilnehmer:innen sind eingeladen, Speisen oder Getränke zu teilen, um im Gespräch auch zwischen den Zeilen Verbindungen zu knüpfen. Hier geht es nicht um Expertise, sondern um Neugier, Respekt und die Überzeugung, dass wir durch Vielfalt der Perspektiven klüger werden.
Für wen?
Die Tertulia Freireana lebt von Menschen, die bereit sind, sich auf Unerwartetes einzulassen – ob Studierende, Künstler:innen, Aktivist:innen, Akteur:innen der Zivilgesellschaft oder einfach Neugierige. Unsere Diskussionen führen wir hauptsächlich auf Deutsch, doch der Raum ist bewusst mehrsprachig: Beiträge auf Spanisch, Portugiesisch oder Englisch sind willkommen!
Bring deine Gedanken, deine Zweifel und gerne auch ein Stück Kuchen mit – und keine Sorge, wir unterstützen uns gegenseitig beim Übersetzen und Verstehen.
Zielgruppe: Gemeinschaft in München, Lehrkräfte und Student:innen, pädagogisch, literarisch und philosophisch interessierte Menschen.
Veranstaltungsort: EineWeltHaus München, Freiraum
Veranstalter: Aluna Minga e.V. und Nord Süd Forum München e.V. - für eine solidarische Welt
Verantwortlich: Danny Carvajal, PhL
Termine: Jeden 2. Donnerstag.: 07.05., 21.05.
Uhrzeit: 19:00 - 21:00 UhrSprachen: Diskussion auf Deutsch, Texte auf Spanisch, Englisch, Portugiesisch und Deutsch
Kontakt: Danny Carvajal (tertulias@alunaminga.org)